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Violinist Niklas Liepe und die Junge Norddeutsche Philharmonie präsentieren Bachs “Goldberg von außen nach innen”.

Karten für die Musiktage sichern

Matthias Schröder und Dr. Gräfin Eva von Westerholt werben für das Konzert. Foto: Kreissparkasse Walsrode
Matthias Schröder und Dr. Gräfin Eva von Westerholt werben für das Konzert. Foto: Kreissparkasse Walsrode
WALSRODE - 14. August 2021 - 10:00 UHR - VON REDAKTION

Der Violinist Niklas Liepe hat bereits die Neukompositionen des klassischen Werkes in Auftrag gegeben. Zusammen mit der Jungen Norddeutschen Philharmonie wird er sie in ein musikalisches Nachtritual einbetten, teils unter dem Gewölbe der Stadtkirche, teils unter den Bäumen des Klostergartens. Am Sonnabend, 4. September, bringen ab 18 Uhr die Niedersächsischen Musiktage Bachs “Goldberg-Variationen” nach Walsrode.

Der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Walsrode, Matthias Schröder, freut sich darauf, gemeinsam mit dem Kloster Walsrode und dessen Äbtissin Dr. Eva Gräfin von Westerholt, der Stadtkirche und dem Kulturverein TriBuehne das hochkarätige Konzert in Walsrode zu präsentieren. Da die Ticketanzahl aufgrund der Corona-Bestimmungen begrenzt ist und das Konzert großes Interesse hervorruft, sollten Musikinteressierte schnell sein, und sich eines der begehrten Tickets direkt unter www.musiktage.de sichern.

Ein knappes Dutzend lebender Komponistinnen und Komponisten hat Niklas Liepe, der umtriebige junge Hamburger Geiger, beauftragt, sich musikalische Gedanken zu den populären “Goldberg-Variationen” zu machen. Über einer stets wiederkehrenden Basslinie errichtet Bachs größtes zusammenhängendes Klavierwerk eine imponierende Architektur: aus populären Tänzen, kunstvollen Kanons und brillanten Virtuosennummern. Der Legende nach schrieb er seine “30 Veränderungen” für einen unter Schlaflosigkeit leidenden Reichsgrafen. Der noch nicht 15-jähriger Cembalist Johann Gottlieb Goldberg des edlen Herrn sollte ihm in unruhigen Stunden daraus vorspielen. Goldbergs nächtliche Cembalofron hat die Zeitgenossen zu ebenso filmisch suggestiven wie originellen Fantasien über das Wechselspiel aus Getriebenheit und Erholungsbedürfnis inspiriert.

Liepes “Goldberg Reflections” kombinieren die Neukompositionen mit Ausschnitten aus dem Bach’schen Original in Versionen für Solo-Violine und Streicher. Bei den Niedersächsischen Musiktagen erfährt das vielbeachtete CD-Projekt nun eine konzeptionelle Erweiterung: Die Junge Norddeutsche Philharmonie bettet die “Reflections” in ein zweiteiliges Ritual zwischen Wachen und Schlafen, Tag und Nacht ein. Teils im Freien, teils im Innenraum spielend, führt die innovative Kammerorchesterformation aus dem bewegten Alltag hinüber in eine meditative Innenschau. Die “Goldberg-Variationen” und ihre Neudeutungen begegnen dabei Werken von Komponisten wie Toru Takemitsu, Arvo Pärt oder Uri Caine.

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