Lokales» Kultur

/lokales/kultur/kommt-ein-syrer-nach-_307_112077293-21-.html/ / 1

Unterhaltsame Lesung mit Samar Tannous in Walsrode anlässlich der Interkulturellen Wochen

Kommt ein Syrer nach ...

Seit 2018 schreiben Samer Tannous und Gerd Hachmöller wöchentlich Kolumnen über die kulturellen Unterschiede zwischen Arabern und Deutschen. Foto: Verein Eine Welt
Seit 2018 schreiben Samer Tannous und Gerd Hachmöller wöchentlich Kolumnen über die kulturellen Unterschiede zwischen Arabern und Deutschen. Foto: Verein Eine Welt
WALSRODE - 28. September 2021 - 05:00 UHR - VON REDAKTION

Im Rahmen der Interkulturellen Wochen findet am Donnerstag, 30. September, ab 19 Uhr im Gemeindehaus, Am Kloster 1, in Walsrode eine Lesung zum Buch “Kommt ein Syrer nach Rotenburg (Wümme)” statt. Um Anmeldung wird gebeten beim Verein “Gemeinsam für Eine Welt” im Weltladen Walsrode unter (05161) 4810810 oder per E-Mail an gemeinsam.fuer.eineWelt@gmx.de.

Seit 2018 schreiben Samer Tannous und Gerd Hachmöller wöchentlich Kolumnen über die kulturellen Unterschiede zwischen Arabern und Deutschen. In ihrem Buch “Kommt ein Syrer nach Rotenburg (Wümme)” haben sie diese Sammlung zu einem witzig-charmanten und wahren Bestseller gemacht. “Was denn, Sie wollen nicht feilschen?” oder “Inshallah”, der Umgang mit der Pünktlichkeit - bei manchen Erzählungen kann man über bestimmte Eigenarten schmunzeln oder durch eigene Erfahrungen nickend zustimmen.

Als Samar Tannous 2015 aus Syrien floh, landete er in Rotenburg. Dass das Leben in Deutschland anders sein würde, darauf war er vorbereitet. Aber wie vielfältig die kleinen und die grundsätzlichen Unterschiede sind, erstaunt ihn immer wieder. Samer Tannous arbeitete als Dozent für französische Sprache und Literatur an den Universitäten Damaskus und Hama. Nachdem er im Eigenstudium die deutsche Sprache erlernt hat, ist er als Französischlehrer an verschiedenen Schulen tätig. Als er Gerd Hachmöller, Stabsstellenleiter im Kreis Rotenburg, zuständig für Migration und Integration, kennenlernte, begann eine produktive Zusammenarbeit. Mit ihrem Buch möchten sie einladen zu einem Perspektivwechsel, zu Verständnis sowie zu Reflektion über die fremde, aber auch über die eigene Kultur.

Kommentare

Noch keine Kommentare vorhanden.
Diese Beitragsdiskussion wird moderiert. Die Redaktion behält sich das Recht vor, eingereichte Kommentare zu löschen, wenn diese gegen den Verhaltenscodex verstoßen. Ihr Kommentar sowie Ihr vollständiger Name werden in der Beitragsdiskussion veröffentlicht. Einzelne Kommentare können zur Veröffentlichung in der Walsroder Zeitung verwendet werden.

Das könnte Sie auch interessieren: