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Kunstverein Springhornhof lädt zu einem kurzweiligen Programm nach Neuenkirchen ein

Kunst, Performance und Klapp-Klapp-Kuchen

Verena Issel erläutert ihre Ausstellung. Foto: Kunstverein
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Verena Issel erläutert ihre Ausstellung. Foto: Kunstverein
NEUENKIRCHEN - 10. Juni 2021 - 22:30 UHR - VON REDAKTION

Der Kunstverein Springhornhof in Neuenkirchen freut sich auf ein sommerliches Wiedersehen mit Kunst, Performance, Musik und guten Speisen am kommenden Sonnabend, 12. Juni. Los geht es um 16 Uhr mit einem Freiluftgespräch und Ausstellungsrundgängen mit der Künstlerin Verena Issel.

In Issels fulminantem Ausstellungsparcours “Klapp Klapp” erobern sich kleine Bilder, die zunächst als private Übung gedacht waren, die Freiheit. Die kunterbunten Motive werden zum Raum, sie springen über auf Wände und Böden, mutieren zu frei stehenden Umrissen, wiederholen sich, wechseln Farben und Proportionen und flirten heftig miteinander. Was das mit Corona zu tun hat, und was es mit dem “Schnuckentempel” und der unstillbaren Liebe der Künstlerin zur Antike auf sich hat, soll mit ihr besprochen werden.

Grenzüberschreitungen aller Art

Ab 18 Uhr warten “Drei Heim Suchungen mit Tanz und Gesang” auf die Besucher. Regisseurin, Tänzerin und Sängerin Sommer Ulrickson, die viele von der legendären “Dorfladen-Revue” im Dezember 2019 kennen, hat mit Shannon Leypoldt, Eli Cohen und Marcel Holthaus (Musik) eine Aufführung für drei Stationen rund um den Springhornhof entwickelt. Die drei Darstellerinnen kommen von “woanders” und müssen erst herausfinden, wo und wie man sich wohlfühlen kann. Auf dem Land, im Schatten einer Skulptur, umgeben von Bäumen, unter Menschen, oder besser weit entfernt von Menschen? Der Titel “Heim suchen” kann Positives und Negatives bedeuten. Sommer Ulricksons Inszenierungen sind geprägt von akrobatischem Körpereinsatz, Poesie, Rhythmus, Sprachwitz und Neugier auf Grenzüberschreitungen aller Art.

Dazu gibt es Klapp-Klapp-Kuchen, Schnuckengulaschsuppe und Getränke im Garten. Sobald die Dämmerung einsetzt, kann man einen letzten Blick auf Verena Issels Lichtinstallation “What I Never Thought (umfragebasiertes Neonbett)” auf der Fassade des Springhornhofs werfen.

Das Förderprogramm “Neustart Kultur” hat zudem ein großes Zeltdach für den Vorplatz spendiert, so dass alle Gäste auch bei Regen geschützt und gut belüftet sind. Die Kontaktdaten werden erfasst, ein Mund-Nasen-Schutz muss getragen werden, außer am Platz.

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