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Licht, Video, Computerklänge und Instrumente: Besonderes Konzert im Springhornhof Neuenkirchen

Open-Air-Konzert mit dem Oldenburger “oh-ton-Ensemble”

Das “oh-ton-Ensemble” ist am kommenden Sonnabend im Neuenkirchener Springhornhof zu erleben und hören. Foto: Max Wolfs
Das “oh-ton-Ensemble” ist am kommenden Sonnabend im Neuenkirchener Springhornhof zu erleben und hören. Foto: Max Wolfs
NEUENKIRCHEN - 24. September 2020 - 22:00 UHR - VON REDAKTION

Am kommenden Sonnabend, 26. September, ab 19 Uhr wird der Ateliergarten des Bildhauers Hawoli auf dem Gelände des Kunstvereins Springhornhof in Neuenkirchen zur Bühne für ein außergewöhnliches Open-Air-Konzert. Das Oldenburger “oh-ton-Ensemble” bringt Licht und Video, Klänge aus dem Computer und von Instrumenten stimmungsvoll zum Einsatz.

Das Stück von Steve Reich, einem Komponisten der “Minimal Music”, besitzt Ohrwurm-Qualitäten. “Towards the sea” des japanischen Komponisten Toru Takemitsu, der auch ein bekannter Filmkomponist ist, ist im traditionellen Verständnis komponiert und wird entsprechend musiziert.

Bei anderen Werken wird die Ausleuchtung wichtig, und es kommt Elektronik hinzu, wie zum Beispiel im Werk von Alexander Schubert. Hier lösen die Bewegungen der Instrumentalisten über Sensoren Klänge aus dem Rechner aus, die mit dem Instrumentalspiel verbunden sind. Das Zusammenspiel von Musik und Video thematisiert der portugiesische Komponist Igor C. Silva. Bei dem Stück von Thierry de Mey ist kaum ein Ton zu hören, hier ist fast Bewegung pur.

Das “oh-ton-Ensemble” besteht seit 30 Jahren und hat sich auf die Kunstmusik der Gegenwart spezialisiert. Daher wird vorwiegend Musik aus den vergangenen 20 Jahren aufgeführt, und nur in Ausnahmen wird auf die Klassiker der Moderne und Werke aus der Zeit zwischen 1945 bis 1990 zurückgegriffen.

Das Ensemble hat keinen Chefdirigenten und setzt sich vorwiegend aus Musikern aus dem norddeutschen Raum zusammen. Die Besetzung reicht vom Ensemble mit mindestens fünf Interpreten bis zum herkömmlich besetzten Kammerorchester.

Vor und nach dem Konzert ist für Besucher die Gelegenheit zum Besuch der aktuellen Ausstellung “Worddust everywhere” von Natalia Stachon.

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