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Konzert mit der ungewöhnlichen Kombination aus Harfe und Orgel in der Stadtkirche

Reizvolle Kontraste

Johanna Dorothea Görißen und Holger Brandt präsentieren die besonderen Klangfacetten der Kombination Harfe und Orgel in der Walsroder Stadtkirche.Foto: Ralf Görißen
Johanna Dorothea Görißen und Holger Brandt präsentieren die besonderen Klangfacetten der Kombination Harfe und Orgel in der Walsroder Stadtkirche.Foto: Ralf Görißen
WALSRODE - 18. September 2019 - 14:00 UHR - VON REDAKTION

Eine reizvolle Kombination aus Harfe und Orgel ist am kommenden Sonntag, 22. September, in der Walsroder Stadtkirche zu hören. Für Johanna Dorothea Görißen (19 Jahre) und Kantor Holger Brandt ist es das erste Mal, dass sie die Klänge der beiden Instrumente zusammenzuführen. Beide genießen es und sind selbst erstaunt, welche schöne Klangfarben, reizvolle Kontraste und besondere Effektmomente dabei entstehen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Im Anschluss warten Getränke auf die Gäste.

Musik des ausgehenden 19. Jahrhunderts lädt dazu ein, in der Atmosphäre des französischen Impressionismus zu baden. Schon das erste Stück von Camille Saint-Saens mit seiner klanglichen Vielseitigkeit hat es den beiden Ausführenden angetan. Besonders aber bei den herrlichen Variationen des russischen Komponisten Reinhold Glière kommen die Klangfacetten der Kombination zur Geltung. Und die bekannten “Deux Danses” von Debussy schaffen einen Zustand der Schwerelosigkeit.

Aber auch solistisch ist die Harfenistin mit Stücken von Fauré und da la Brelse zu hören und zeigt ihre außergewöhnliche Musikalität und Virtuosität. Und der Organist greift bei einem Satz einer Orgelsymphonie von Louis Vierne beherzt in die Tasten.

Johanna Dorothea Görißen begann mit fünf Jahren Klavier zu spielen und wechselte mit acht Jahren zur Harfe. Seit 2010 erhielt sie Unterricht bei Birgit Bachhuber (Soloharfenistin der NDR-Radiophilharmonie) und setzte ihre musikalische Ausbildung am Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter (IFF) in Hannover fort. Inzwischen studiert sie an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” in Berlin bei Professorin Maria Graf, wo sie bereits 2015 als Jungstudentin begonnen hatte.

Beim Wettbewerb “Jugend musiziert” wurde sie mehrfach mit Preisen auf Bundesebene ausgezeichnet und erhält verschiedene Stipendien. Mit 13 Jahren debütierte die junge Harfenistin als Solistin mit Orchester und konzertiert regelmäßig solistisch. Sie hat als Harfenistin an zahlreichen Orchesterprojekten teilgenommen - unter anderem mit dem Niedersächsischen Jugendorchester, der Jungen Philharmonie Brandenburg, dem Jungen Symphonieorchester Hannover und zuletzt an einem internationalen Orchesterprojekt unter der Leitung von Thomas Hengelbrock.

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