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Reisevortrag am 30. Januar ab 19 Uhr beim Kulturring Fallingbostel / Beeindruckende Natur / Auf Tuchfühlung mit Elefanten

Sri Lanka: Ein Traumziel mit fragiler Seele

Mit dem Tuk-Tuk unterwegs: Die Familie Vetter/Heiland wählten die grauen Dickhäuter als besonderen Schwerpunkt ihrer Reise.red
Mit dem Tuk-Tuk unterwegs: Die Familie Vetter/Heiland wählten die grauen Dickhäuter als besonderen Schwerpunkt ihrer Reise.red
BAD FALLINGBOSTEL - 21. Januar 2019 - 04:00 UHR - VON REDAKTION

Ältere kennen Sri Lanka noch unter Ceylon, dem Namen aus der Kolonialzeit, der auch für eines der wichtigsten Produkte der Insel, den Tee, stand. Im Tourismus spielte das Land lange keine große Rolle. Grund war unter anderem ein 26 Jahre andauernder Bürgerkrieg, der erst 2009 endete. Das alles reizte die Berufsglobetrotter Barbara Vetter und Vincent Heiland und veranlasste sie zu einer außergewöhnlichen einjährigen Reportagereise. Am 30. Januar sind sie mit ihrem Bildbericht “Sri Lanka - Im Reich der Elefanten” zu Gast beim Kulturring Fallingbostel. Die Multivisionsschau beginnt um 19 Uhr im Ratssaal.

Mit tropischen Stränden, einer schroffen Bergwelt, grünen Regenwäldern und einer reichhaltigen Kultur ist Sri Lanka wahrhaftig ein Traumziel. Vetter und Heiland wählten einen besonderen Schwerpunkt. In keinem anderen Land leben so viele wilde Elefanten auf engstem Raum mit Menschen zusammen wie in Sri Lanka. Die beeindruckenden Dickhäuter sind es, die der Tropeninsel ihr Gesicht geben und auch die beiden Fotografen und Reisejournalisten in den Bann zogen.

Mit einem knallroten Tuk-Tuk erkundeten sie gemeinsam mit ihren Töchtern Saba und Lola die Inselwelt Sri Lankas. Die Familie war dann nicht nur selbst einige Wochen mit einem gezähmten Elefanten unterwegs, sondern begleitete über drei Monate lang den bekanntesten Mahut Sri Lankas bei einem ungewöhnlichen Projekt. Der Elefantenführer Sumanabanda - eine echte Koryphäe auf seinem Gebiet - hatte den ehrenvollen Auftrag, einen wilden Elefantenbullen für das wichtigste buddhistische Tempelfest des Landes vorzubereiten.

Neben den spektakulären Naturschönheiten existiert aber auch eine andere Seite der Insel. In Sri Lanka gibt es tausende Voll- und Halbwaisen, deren Eltern durch die Tsunamikatastrophe 2004 und den Bürgerkrieg zwischen 1983 und 2009 ums Leben gekommen sind. Der Konflikt zwischen den verschiedenen Glaubens- und Bevölkerungsgruppen aber auch die Auswirkungen der Naturkatastrophe beschäftigen das Land bis heute.

Bei der Reise mit dem Tuk-Tuk traf die Familie auf verschiedenste Menschen und erfuhr auch von den Konflikten zwischen Menschen und Elefanten, da man längst die Bedeutung der gezähmten Tiere für den Tourismus erkannt hat: ein einträgliches Geschäft, welches nicht unbedingt vorteilhaft für die Dickhäuter ist. Die Familie begegnete beeindruckenden Menschen, die ihnen die fragile Seele des Landes nahebrachten und wahre Glücksritter, die es schaffen, trotz schwerer Rückschläge und Entbehrungen positiv in die Zukunft zu schauen. Und tief im Dschungel wurden sie in die Geheimnisse der Ureinwohner Sri Lankas eingeweiht, als sie an einem schamanischen Fest teilnehmen durften.

Karten für die Veranstaltung sind im Vorverkauf bei der Bad Fallingbosteler Buchhandlung Raufeisen und an der Abendkasse erhältlich.

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