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St. Stephan Brass Band aus Hamburg spielt am 8. Juli erneut in Dorfmark / Eintritt frei

“Wall of Sound” in der Kirche

Konzertreise in die “Nachbarschaft”: Die St. Stephan Brass Band freut sich auf ihren neuerlichen Besuch im Heidekreis.red
Konzertreise in die “Nachbarschaft”: Die St. Stephan Brass Band freut sich auf ihren neuerlichen Besuch im Heidekreis.red
DORFMARK - 29. Juni 2018 - 12:09 UHR - VON REDAKTION

Inzwischen ist es fast schon eine kleine Tradition geworden, dass am ersten Wochenende im Juli die Musikerinnen und Musiker der St. Stephan Brass Band Hamburg in die Lüneburger Heide reisen, um in der Dorfmarker Martinskirche ein Konzert zu geben. Für die rund 30 Musiker um ihren Dirigenten Sergio Condessa ist die kleine Konzertreise ein Highlight in ihrem Terminkalender geworden, denn das Dorfmarker Publikum hat sich in den vergangenen beiden Jahren als hervorragender Gastgeber gezeigt. Am Sonntag, 8. Juli, ab 17 Uhr wird es wieder so weit sein und das Publikum kann sich auf den einzigartigen (und in Deutschland vielfach leider immer noch unbekannten) Klang einer Brass Band in klassischer englischer Besetzung freuen, der von zart und leise bis hin zu fulminant laut reicht.

Die St. Stephan Brass Band wurde bereits im Jahr 1972 gegründet und ist damit eine der ältesten, wenn nicht sogar die älteste Brass Band in Deutschland. Zu Hause ist die Band im hamburger Stadtteil Wandsbek-Gartenstadt, wo sie im ehemaligen Kindergarten der St.-Stephan-Kirchengemeinde probt. Seit drei Jahren steht die Band unter der Leitung von Sergio Condessa, einem portugiesischen Trompeter und Dirigenten. Er studierte Trompete, Musiktheorie und Gehörbildung an der Akademie für Musik der Stadt Lagos und der Universität Evora. Neben seinem Studium absolvierte er diverse Meisterkurse für Trompete und Dirigieren bei internationalen Dozenten wie Jeroen Berwaerts (NDR Sinfonieorchester) und Matthias Krebber (Musikhochschule Lübeck). Darüber hinaus ist er selbst Solocornettist einer Brass Band und Arrangeur.

Das aktuelle Konzertprogramm der Band trägt den nicht ganz bescheidenen Titel “Wall of Sound” (“Wand aus Klang”) und beinhaltet Stücke wie die Ouvertüre zur Operette “Leichte Kavallerie”, “Skyfall” aus dem gleichnamigen James-Bond-Film oder “Piu Jesus”, ein solistisches Stück für Flügelhorn und Soprano Cornett. In der zweiten Konzerthälfte wird es dann “sommerlich” werden, und es kommen lateinamerikamische Rhythmen sowie das Titelstück des Konzertprogramms “Wall of Sound” des englischen Komponisten Philip Sparke dazu.

Die Band freut sich besonders darüber, dass in diesem Jahr auch die Stiftung Kirchspiel Dorfmark mit dabei sein und dem Dorfmarker Publikum in der Konzertpause Getränke anbieten wird. Der Eintritt ist frei.

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