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Reihe Sommerkonzerte: Das Ensemble Syringa spielt am 1. August ab 19 Uhr in der Walsroder Stadtkirche

Zwischen Händel-Arie und Pop-Ballade

Ausdrucksstarkes Trio: Sandra Engelhardt, Sven Holger Philippsen und Martin Schulte. Foto: Trio Syringa
Ausdrucksstarkes Trio: Sandra Engelhardt, Sven Holger Philippsen und Martin Schulte. Foto: Trio Syringa
WALSRODE - 27. Juli 2021 - 10:00 UHR - VON REDAKTION

Bezaubernde Musik zwischen Händel-Arie, Tango und Pop-Ballade ist zu hören, wenn am kommenden Sonntag, 1. August, ab 19 Uhr das Ensemble Syringa in der Walsroder Stadtkirche beim Sommerkonzert zu Gast ist. Eine Sopranistin, ein Cellist und ein Pianist werden die unterschiedlichen Facetten geistlicher und weltlicher Lieder aus vier Jahrhunderten zu Gehör bringen. Die innige Atmosphäre wird durch die persönlichen Moderationen der Künstler unterstrichen. Der Eintritt ist frei, Spenden werden am Ausgang erbeten.

Stilistische Spannbreite

In ihrem aktuellen Programm “… dass meine Seele singe!” haben Sandra Engelhardt (Sopran), Sven Holger Philippsen (Violoncello) und Martin Schulte (Klavier) eine sehr persönliche Auswahl an Stücken zusammengestellt. Ob als Ausdruck freudiger Dankbarkeit oder tiefster Schmerzen einer leidenden Seele: Das Ensemble Syringa reiht elegante Barock-Arien, aktuelle Pop-Balladen, romantische Lieder und klassische Solowerke für Cello aneinander.

Trotz der großen stilistischen Spannbreite ist die Programmfolge überraschend schlüssig. Strauß-Lieder entfalten neben modernen Vertonungen alter geistlicher Texte ihre betörend emotionale Kraft. Reine Instrumentalstücke als “Lieder ohne Worte” geben dem Zuhörer Raum für eigene Gedanken. Indem sie Facetten der Seelenlage ausdrücken, gelingt den Künstlern der Bogen über Epochen und Genres hinweg. Das Trio beeindruckt durch sein harmonisches Zusammenspiel, das zugleich der Ausdrucksstärke jedes einzelnen Ensemblemitglieds Entfaltungsmöglichkeit erlaubt.

Ins Reich der Sehnsüchte

Sandra Engelhardt berührt die Zuhörerinnen und Zuhörer in allen Lagen ihrer wandlungsfähigen Sopranstimme, der Cellist Sven Holger Philippsen bietet sich als kantabler Duettpartner an oder begleitet mit funkelnden Pizzicati und als sonorer Bass. Martin Schulte erschafft mit nuanciert gesetzten Klängen am Klavier das feine, rhythmisch fließende Fundament, imitiert bei seinen kraftvollen Passagen auf den Tasten ein ganzes Sinfonieorchester oder entführt mit dem Akkordeon ins Reich der Sehnsüchte.

Am Eingang werden die Kontaktdaten erhoben. Maskenpflicht besteht nur bis zum Erreichen des Sitzplatzes. Es gelten die allgemeinen Abstandsgebote.

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