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Abschied von der KGS Schwarmstedt / Sprachassistentin will nach Au-Pair-Zeit in Lörrach zurück nach Norddeutschland kommen

Léa Failler sagt vorerst: “Au revoir”

Hoffen auf ein Wiedersehen: Gesamtschuldirektor Tjark Ommen, Sprachassistentin Léa Failler und Fachleiterin Martina Klingenberg beim Abschiedsfoto am Wilhelm-Röpke-Denkmal.Foto: KGS Schwarmstedt
Hoffen auf ein Wiedersehen: Gesamtschuldirektor Tjark Ommen, Sprachassistentin Léa Failler und Fachleiterin Martina Klingenberg beim Abschiedsfoto am Wilhelm-Röpke-Denkmal.Foto: KGS Schwarmstedt
SCHWARMSTEDT - 09. Juni 2020 - 16:00 UHR - VON REDAKTION

Seit Oktober 2019 hatte die Wilhelm-Röpke-Schule eine Sprachassistentin für das Fach Französisch. Léa Failler, die aus Viry-Châtillon stammt, einer Stadt in der Nähe von Paris, hatte schon als 15-Jährige an einem Schüleraustauschprogramm teilgenommen und sich in der Familie ihrer Austauschschülerin in Berlin sehr wohl gefühlt. So war es nur logisch, dass sie im Rahmen ihres Lehramt-Studiums an der Sorbonne Nouvelle in Paris für ein Auslandssemester in Göttingen Englisch und Deutsch studiert hat.

Um ihre Deutschkenntnisse weiter zu verbessern, bewarb sich Léa Faillier um einen Platz als Sprachassistentin in Norddeutschland. Dass sie genau an die KGS nach Schwarmstedt kam, sieht sie als Glücksfall an, wie sie in ihrem Abschiedsgespräch bei Gesamtschuldirektor Tjark Ommen betonte. Nicht nur, dass sie in der Schule von der Fachleiterin Martina Klingenberg umfassend und liebevoll betreut wurde, auch die anderen Kolleginnen und Kollegen seien ihr gegenüber nett und hilfsbereit gewesen, sei es bei der Wohnungssuche am Schulort, durch Unterstützung beim Unterricht oder mit Reisetipps für die Umgebung. Auf die Frage, was ihr denn in der Zeit an der KGS besonders gut gefallen hat, antwortete Léa Failler dann auch: “Die Menschen - alle, und insbesondere meine Kolleginnen für Französisch, wollten sicher sein, dass bei mir alles gut war und dass ich alles hatte, was ich brauche. Die Schüler waren auch sehr nett und freundlich; sie wollten auch gerne mit mir arbeiten, was in Frankreich seltsam ist, da die Schüler nicht viel sprechen wollen.”

Diese positive Resonanz freute dann auch Tjark Ommen und die bei der Verabschiedung im Corona bedingten kleinsten Kreis anwesende Fachleiterin Martina Klingenberg. Sie war froh, dass sie sich in der Zeit des Lockdowns ganz auf das gute Netzwerk an der Schule verlassen konnte und immer jemand für die junge Sprachassistentin da war, die in der Krise nicht nach Frankreich zurückwollte. Zum einen, weil sie sich in Deutschland sicher aufgehoben fühlte, und zum anderen, weil sie nicht riskieren wollte, im Herbst nicht wieder einreisen zu können, will sie doch im Wintersemester ihr Studium an der Universität Göttingen fortsetzen.

Tjark Ommen bedankte sich im Namen der Schule mit Erinnerungsstücken an die Zeit in Schwarmstedt und wünschte Léa Failler für ihre Zukunft alles Gute - und auch die Französisch-Kolleginnen ließen es sich nicht nehmen, Blumen und Geschenke zu überreichen. Man sagte allerdings beiderseits: “Au revoir - auf Wiedersehen”, denn nach einer Zeit als Au Pair in Lörrach wird Léa Failler nach Norddeutschland zurückkommen.

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