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Diskussion mit Politikern der CDU auf Einladung von Henning Otte

Landwirte mit Gesprächsbedarf in Berlin

Forumulierten ihre Sorgen und Bedenken: Landwirte und Verbandsvertreter aus Celle, Uelzen und dem Heidekreis reisten in die Bundeshauptstadt.Foto: CDU-Kreisverband
Forumulierten ihre Sorgen und Bedenken: Landwirte und Verbandsvertreter aus Celle, Uelzen und dem Heidekreis reisten in die Bundeshauptstadt.Foto: CDU-Kreisverband
WALSRODE - 26. Februar 2020 - 05:00 UHR - VON REDAKTION

Auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Henning Otte besuchten 40 Landwirte und Verbandsvertreter aus Celle, Uelzen und dem Heidekreis zu agrarpolitischen Gesprächen die Bundeshauptstadt Berlin. Auf dem Programm stand der Austausch mit Henning Otte (CDU-Bundesmitgliederbeauftragter), Albert Stegemann (Vorsitzender der Arbeitsgruppe für Ernährung und Landwirtschaft der CDU/CSU-Bundestagsfraktion), Silvia Breher (Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft und stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende) und Gitta Connemann (stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion) sowie Diskussionsrunden im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und beim Deutschen Bauernverband. Dabei wurden die zu erwartenden Auswirkungen der neuen Düngeverordnung ebenso diskutiert, wie die zukünftigen Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft.

Mit Sorge werde von den Praktikern aus der Landwirtschaft gesehen, dass besonders die kleinen bäuerlichen Familienbetriebe zukünftig zunehmend ihre Betriebe aufgeben würden, da offensichtlich in den entscheidenden Institutionen, wie dem Umweltministerium, eher Lobbyverbänden gefolgt werde, als wissenschaftlichen Ergebnissen, so das Empfinden der Landwirte. “Viele Entscheidungen, die in Europa, Berlin und Hannover gefällt werden, gehen an der Fachpraxis vorbei”, so Teilnehmer Henrik Rump aus dem Heidekreis. Die Landwirtschaft wolle und müsse sich weiterentwickeln, das gehe aber nur in Zusammenarbeit mit den landwirtschaftlichen Betrieben. Sie müssten in der Lage sein, auch die geforderten Dinge umzusetzen, sonst bleibe oft nur die Betriebsaufgabe. “Wir müssen von der emotionalen Ebene wieder auf die fachliche Ebene.”

Abgerundet wurde das Programm durch eine Führung im Bundeskanzleramt und den Besuch einer Plenardebatte des Bundestages. Henning Otte dankte den Gästen aus der Landwirtschaft für ihren Besuch: “Unsere Landwirtschaft besitzt in der CDU hohe Wertschätzung und ist entscheidend für die hochqualitative Lebensmittelversorgung. Daher freut es mich, dass dieser Besuch die Gelegenheit bot zu einem intensiven Austausch zwischen Landwirtschaft und Politik.”

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