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Bürgerinitiative Samtgemeinde Ahlden macht vor dem Bürgerentscheid mobil: zu Fuß, per Rad, mit Transparenten und Plakaten

Laufdemo: 150 Teilnehmer - 26 Kilometer - eine Botschaft

Marsch durch sieben Orte: Die Bürgerinitiative Samtgemeinde Ahlden um Carsten Niemann (vorn, weißes T-Shirt, hier in Hademstorf) warb für ein “Nein” beim Bürgerentscheid. Fotos: Meyland
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Marsch durch sieben Orte: Die Bürgerinitiative Samtgemeinde Ahlden um Carsten Niemann (vorn, weißes T-Shirt, hier in Hademstorf) warb für ein “Nein” beim Bürgerentscheid. Fotos: Meyland
11. April 2021 - 14:56 UHR - VON DIRK MEYLAND

Am Sonnabend gingen in Summe rund 150 Menschen aus der Samtgemeinde Ahlden auf die Straße. Sie nahmen an der “Ahldener Laufdemo” teil und transportierten so ihre Botschaft - beim Bürgerentscheid zum Heidekreis-Klinikum am 18. April mit “Nein” zu stimmen.

Laufen für ein “Nein” beim Bürgerentscheid zum Heidekreis-Klinikum am 18. April: Unter diesem Motto machte sich Carsten Niemann von der Bürgerinitiative Samtgemeinde Ahlden am Sonnabend mit seinem Kumpel Dirk Breuckmann auf den Weg quer durch die Kommune. Es blieb nicht beim Duo: In Summe rund 150 Teilnehmer, unter ihnen auch einige aus benachbarten Initiativen, zählte Niemann. Nach zwölfstündiger Tour zog er Bilanz: “Ich bin rundum zufrieden.”

Ob in Hodenhagen, Ahlden, Eickeloh, Hademstorf oder Grethem/Büchten: Überall schlossen sich dem Demonstrationszug mindestens 25 Personen an, meist sogar deutlich mehr. Einzig zum Abschluss in Eilte fiel die Beteiligung mit neun Interessierten deutlich geringer aus, vermutlich, weil Regen eingesetzt hatte.

Ob stumm, mit dem Fahrrad, vorgefertigten oder selbsterstellten Plakaten: Die Botschaft am Sonnabend war quer durch die Samtgemeinde Ahlden eindeutig. Sie lautete: “Am 18. April mit Nein stimmen.”

Dazu, so eine Abnehmerin des Sportabzeichens, hätten die Beteiligten durch die Bewegung an der frischen Luft etwas für ihre Gesundheit getan.

Niemann: “Absolut vertretbar”

Allerdings gab es auch Stimmen, die die Sicherheit der Aktion angesichts hoher Inzidenzzahlen in der Samtgemeinde kritisch hinterfragten. Für Initiator Niemann war die Laufdemo “absolut vertretbar”: Auf der gesamten angemeldeten Strecke herrschte Maskenpflicht, die Polizei begleitete den Zug an mehreren Stellen, und die Abstände seien eingehalten worden. Auch Flyer und anderes Informationsmaterial wurden in Absprache mit den Behörden nicht verteilt.

“Gefreut, dass so viele dabei waren”

“Ich habe mich gefreut, dass so viele dabei waren”, sagte Niemann. So sei ein Zeichen gesetzt, eine Botschaft wortwörtlich transportiert worden.

Der Initiator verband die Aktion auch mit dem Training für ein persönliches Ziel: einen 100-Kilometer-Marsch in 24 Stunden. Am Sonnabend war er zumindest 26 Kilometer unterwegs - und Tags darauf vormittags schon wieder bei bester Laune. Muskelkater, Erschöpfung: Davon, versicherte er, sei nichts zu spüren.

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