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Wer grast denn da?

“Lebendige Rasenmäher” im Einsatz

Ohne ein schattiges Plätzchen unter den Solarmodulen des Photovoltaik-Park in Honerdingen ist es auch den Schafen derzeit zu warm. Foto: Stadtwerke
Ohne ein schattiges Plätzchen unter den Solarmodulen des Photovoltaik-Park in Honerdingen ist es auch den Schafen derzeit zu warm. Foto: Stadtwerke
HONERDINGEN - 19. Juni 2021 - 05:00 UHR - VON REDAKTION

Rund 200 Schafe halten das Gras kurz beim Photovoltaik-Park in Honerdingen

Einige Anwohner, Radfahrer und auch Fußgänger werden vielleicht schon bemerkt haben, dass seit einigen Tagen eine Schafherde auf dem Areal des Honerdinger Photovoltaik-Park zu beobachten ist. Die Tiere sind aktuell tatsächlich als “lebendige Rasenmäher” im Einsatz und sollen die Grasnarbe auf dem wiesenartigen Grundstück kurz halten. Die Stadtwerke Böhmetal als Betreiber des Solarparks haben sich mit vielen guten Gründen für diese Alternative entschieden, sie spart nämlich Personal und Arbeitseinsatz für einen Rasentraktor, vermeidet Lärm und Abgase und dient der Nachhaltigkeit und des Umweltschutz. Es sei eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten, ökologische Stromerzeugung und ökologische Tierhaltung, erklärt Moritz Cordes, Schäfer und Eigentümer der Tiere.

Schafe graben keine Löcher

Um die in der Erde verlegten Kabel muss man sich übrigens keine Sorgen machen - im Gegensatz zu Kaninchen oder Hamstern graben die Schafe nämlich keine Löcher. Die Herde umfasst insgesamt rund 200 Tiere, von denen jedes täglich rund sieben Kilo Gräser und andere Pflanzen vertilgt.

Moritz Cordes weiß die zahlreichen Vorteile des eingezäunten Geländes in Honerdingen zu schätzen: Der Platz beim Photovoltaik-Park biete seiner Herde einerseits ausreichend Auslauf, andererseits aber auch Schutz vor Hunden und Wildtieren - und den Tieren schmecke es natürlich auch gut. Die Herde wird wechselweise auch andere Flächen abgrasen und bis zum Herbst immer wieder in Honerdingen zu Gast sein, bis das Gras schließlich vor dem Winter sein Wachstum einstellen wird.

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