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A 7: Auffahrunfall am Stauende führt am Mittwochabend zu Vollsperrung

Lkw-Fahrer lebensgefährlich verletzt

Foto: Feuerwehr Bad Fallingbostel
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Foto: Feuerwehr Bad Fallingbostel
WALSRODE - 09. April 2020 - 10:05 UHR - VON MäRIT HEUER

Erneut hat ein Verkehrsteilnehmer am Mittwochabend ein Stauende auf der Autobahn 7 übersehen - und erneut resultierte daraus ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem der Verursacher lebensgefährlich verletzt wurde.

Gegen 17.30 Uhr war der 49-jährige Mann aus dem Geestland in seinem Lkw auf der rechten Spur in Richtung Hannover unterwegs gewesen. Er bemerkte nicht, dass der vor ihm fahrende Sattelzug aufgrund von Verkehrsbeeinträchtigungen zwischen dem Autobahndreieck Walsrode und der Rastanlage Allertal bis auf Schrittgeschwindigkeit abbremste - der 49-Jährige fuhr ungebremst auf.

Durch den Aufprall geriet die Fahrzeugfront des Lkw unter den Sattelauflieger des Fahrzeugs vor ihm, sodass der Auffahrende lebensgefährlich verletzt in seiner Kabine eingeklemmt wurde. Er musste mit schwerem Rettungsgerät von der Feuerwehr geborgen werden und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der 31-jährige Fahrer des anderen Sattelzugs blieb unverletzt. An beiden Lkw entstand jeweils 30.000 Euro Schaden. Die A 7 wurde für die Bergungs- und Aufräumarbeiten zunächst rund zwei Stunden vollgesperrt, anschließend wurde noch eine zweispurige Verkehrsführung eingerichtet.

Die Rettungskräfte weisen in dem Zusammenhang erneut darauf hin, wie wichtig eine funktionierende Rettungsgasse ist. Bei dem Einsatz sei sie leider nicht vernünftig gebildet, sodass es bei der Anfahrt zu einem Blechschaden zwischen einem Einsatzfahrzeug und einem weiteren Verkehrsteilnehmer gekommen sei, kritisierte ein Feuerwehrsprecher.

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