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Anhaltende Trockenheit sorgte in vergangenen Tagen für diverse Feuerwehreinsätze

Manchmal reicht schon ein Funke

Viel Arbeit: Die Feuerwehren im südlichen Heidekreis waren in jüngster Zeit oft gefordert.red
Viel Arbeit: Die Feuerwehren im südlichen Heidekreis waren in jüngster Zeit oft gefordert.red
KIRCHWAHLINGEN - 05. Juli 2018 - 11:13 UHR - VON REDAKTION

Des einen Freud, des anderen Leid: So in etwa könnte man die aktuelle Wetterlage mit anhaltender Trockenheit beschreiben. Während viele Schüler die Ferien in den Schwimmbädern verbringen, bringt die Witterung auch Arbeit mit sich.

In den vergangenen Tagen waren die Feuerwehren im Heidekreis gleich mehrfach gefordert. Am Dienstagmittag kam es im Bereich der Rethemer Fähre zu einem Stoppelfeldbrand in der Größe von rund 300 Quadratmetern. Bei Erntearbeiten hatte sich das trockene Feld an heißen Maschinenteilen entzündet. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Altenwahlingen, Häuslingen und Rethem löschten das Feuer mit Unterstützung durch einen Landwirt, der Güllefässer und Ackergerät bereitstellte.

Wenig später brannte in Bad Fallingbostel eine Hecke. Auch dieses Feuer war schnell gelöscht. In den Abendstunden entdeckte die Besatzung eines Polizeihubschraubers auf dem Rückflug von einem Einsatz dann eine starke Rauchentwicklung im Bereich Hellberg in der Ahrensheide. Die Feuerwehren aus Bierde, Böhme und Rethem löschten dort rund 200 Quadratmeter Unterholz.

Am Mittwochabend gegen 19 Uhr brannte es dann erneut in der Ahrensheide. Nicht sehr weit von der Einsatzstelle des Vortags standen etwa 400 Quadratmeter Unterholz in Brand. Die Feuerwehren aus Bierde, Böhme, Rethem, Hodenhagen, Ahlden und Krelingen löschten auch diesen Brand. Das Wasser wurde dafür mit Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr zur Einsatzstelle gebracht. Hilfe erhielten die Ehrenamtlichen wieder durch ortsansässige Landwirte. “Die Zusammenarbeit klappt hervorragend, da kann ich überhaupt nicht klagen”, zeigte sich auch der Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Rethem, Georg Mahler, erfreut.

Die Feuerwehren erinnern in diesem Zusammenhang noch einmal an den vorsichtigen Umgang mit offenem Feuer oder heißer Grillkohle bei diesem Wetter. Ebenfalls herrscht zurzeit ein absolutes Rauchverbot in Wäldern. Von Autos, die auf trockenen Grasflächen geparkt werden, geht zudem eine erhöhte Brandgefahr aus.

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