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Lageupdate aus Meppen: “Hervorragende Zusammenarbeit zwischen den Bereitschaften”

Maßnahmen zeigen Wirkung

“Gesamtlage stabil”: Die Heidekreis-Feuerwehren gaben im Emsland ihr Bestes. red
“Gesamtlage stabil”: Die Heidekreis-Feuerwehren gaben im Emsland ihr Bestes. red
WALSRODE - 25. September 2018 - 10:43 UHR - VON REDAKTION

Die Feuerwehr-Einsatzkräfte aus dem Heidekreis haben im Laufe des Montags weiterhin die ihnen zugewiesenen Aufgaben der Aufrechterhaltung der Riegelstellung und Wasserförderung ausgeführt. Die Zusammenarbeit der Einheiten aus dem nördlichen und südlichen Heidekreis klappte dabei problemlos, betonte Jens Führer, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Heidekreis.

“Das Mischen der Züge war eine gute Idee, so hatten wir nur Einheiten vor Ort, die auch wirklich eingesetzt wurden”, lobte auch der Bereitschaftsführer Wilfried Schleifenbaum aus Soltau. Denn der Einsatzschwerpunkt habe auf der Wasserförderung und Brandbekämpfung gelegen, die Flammen hätten sich mehrere Meter in der Tiefe befunden. Von oben sei massiv Löschwasser auf die Flächen gepumpt worden, bis es an der Oberfläche Pfützen bildete - kurz danach war es aber wieder versickert und das Feuer kam erneut durch.

Daran könne man erkennen, wie schwer Brände im Moor zu löschen sind, betonen die Führungskräfte der Feuerwehr vor Ort. Dabei hätten die Fachzüge Technische Hilfeleistung beziehungsweise Personal nicht optimal genutzt werden können, da sie naturgemäß andere Aufgabenschwerpunkte und entsprechende Ausrüstung hätten.

Die Mitglieder des Fachzuges Logistik mussten bei dem Einsatz nicht selbst kochen, daher wurden sie zum Transport der Verpflegung und Mannschaften eingesetzt. Gegen Mittag wurde die Führungsgruppe Nord durch die Führungsgruppe Süd ersetzt, auch dieser Wechsel sei ohne nennenswerte Probleme verlaufen, berichtete Führer. Anwesend war auch Kreisbrandmeister Thomas Ruß, der motivierende Worte an die Mannschaft richtete und sich für den ehrenamtlichen Einsatz bedankte. “Die Gesamtlage gestaltete sich bisher stabil und ohne Überraschungen”, so Jens Führer.

Nach Angaben der Bundeswehr zeigten die getroffenen Maßnahmen mittlerweile Wirkung, und der Kräfteeinsatz könne langsam zurückgefahren werden. Daher sollten die Helfer aus dem Heidekreis am Montagabend gegen 22 Uhr komplett in die Nachtruhe gehen. Am Dienstagmittag sei die Heimfahrt der Bereitschaften geplant, die dann am Nachmittag am Heimatstandort zurückerwartet werden.

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