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CDU Generalsekretär Kai Seefried steht “Rede und Antwort” beim CDU-Bürgerstammtisch in Buchholz

“Mauern überwinden”

Prominente Gäste: Joachim Plesse begrüßte zum CDU-Bürgerstammtisch Gudrun Pieper, Kai Seefried und Kai Rump (von links).red
Prominente Gäste: Joachim Plesse begrüßte zum CDU-Bürgerstammtisch Gudrun Pieper, Kai Seefried und Kai Rump (von links).red
BUCHHOLZ - 28. März 2019 - 18:00 UHR - VON REDAKTION

Zum Bürgerstammtisch begrüßte Joachim Plesse, Vorsitzender des Ortsverbandes der CDU Buchholz/Marklendorf, einen besonderen Gastredner: Kai Seefried. Niedersachsens CDU-Generalsekretär hielt vor 90 Gästen in Plesses Gasthof einen Vortrag über die Straßenausbaubeitragssatzung, die Entwicklung im Bereich der Erziehung, den Stand der Digitalisierung und das Thema Wolf. Gerade letztere Ausführungen führten zu emotionalen Wortbeiträgen einiger Gäste in der offenen Fragerunde mit dem Generalsekretär aus Stade.

In dieser Thematik wies Seefried auf große Unterschiede zwischen Befürwortern und Gegnern des Wolfes hin, ebenso darauf, dass die Diskussion ein Niveau erreicht habe, das wenig zielführend sei. Die CDU in Niedersachsen stehe dafür, ein gesellschaftlich akzeptiertes Miteinander mit dem Wolf zu schaffen. Es gehe in keiner Weise um die Ausrottung des Tieres.

Zu Straßenausbaubeiträgen erklärte Kai Seefried, dass es aktuell Gespräche mit Koalitionspartner SPD gebe. Ein neues Gesetz, das auch die Beiträge regelt, könne vielleicht noch vor der Sommerpause auf den Weg gebracht werden.

Seefried ging auch auf außen- und wirtschaftspolitische Themen ein, die nicht nur Niedersachsen, sondern die gesamte Europäische Union betreffen. Er verwies auf die Europawahl am 26. Mai. Frieden, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit seien keinesfalls selbstverständlich, stellte er klar. Bei der Europawahl gehe es auch darum, gewachsene Werte gegenüber Populisten zu verteidigen und Vorteile, die Europa für die Bürger bietet, hervorzuheben. “Lassen Sie uns dafür werben, keine neuen Mauern zu bauen, sondern Mauern zu überwinden”, forderte der Landespolitiker.

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