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Für den Serengeti-Park hat diese Namensgebung besondere Bedeutung

Nashorngeburt: Ein zweiter Kai

Foto: Serengeti-Park Hodenhagen
Foto: Serengeti-Park Hodenhagen
HODENHAGEN - 06. Mai 2021 - 07:00 UHR - VON REDAKTION

Breitmaulnashornkuh Kianga hat im Serengeti-Park Hodenhagen ein Jungtier geboren, das dritte Nashornbaby in diesem Jahr und das 51. insgesamt im Park. Es wurde auf den Namen Kai getauft, eine Ableitung aus dem friesischen Wort “kempe” - “Kämpfer”. Für den Serengeti-Park hat diese Namensgebung aber noch eine ganz andere Bedeutung: 1991 wurde in Hodenhagen schon einmal ein Nashorn mit dem Namen Kai geboren, der Geschichte geschrieben hat. Mit ihm gelang 1996 die weltweit erste Auswilderung eines in Europa geborenen Breitmaulnashorns.

Der als zoologischer Garten anerkannte Serengeti-Park nimmt mit seinen südlichen Breitmaulnashörnern am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm EEP teil. Es koordiniert die Zucht in Zoos zur Erhaltung bedrohter Tierarten und um die genetische Diversität zu erhalten. Aktuell gibt es rund 20.000 Tiere in freier Wildbahn. Fast 99 Prozent der Population leben in nur vier afrikanischen Ländern: Südafrika, Namibia, Zimbabwe und Kenia.

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