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KGS.Netz”: 35 Schulen mit 50.000 Schülern gründen eine gemeinsame Verständigungsplattform / Fortbildungen, Hospitationen, Material- und Konzeptaustausch

Netzwerk der Kooperativen Gesamtschulen

Vertreter aller Kooperativen Gesamtschulen in Niedersachsen unterzeichneten die Urkunde.red
Vertreter aller Kooperativen Gesamtschulen in Niedersachsen unterzeichneten die Urkunde.red
SOLTAU - 25. September 2018 - 13:20 UHR - VON REDAKTION

An zwei intensiven Arbeitstagen haben sich Schulleitungen und didaktische Leitungen der Kooperativen Gesamtschulen Niedersachsens bei einer gemeinsamen Tagung zum Netzwerk “KGS.Netz” zusammengeschlossen. Mascha Ehrhardt, stellvertretende Rektorin der KGS Schwarmstedt, war für ihre Schule bei der Gründung dabei und unterzeichnete die Gründungsurkunde.

Die KGS als Schulform beschreibt Ehrhardt als “Schule, die gleichermaßen für Kontinuität und pädagogische Innovation steht.” Die KGS Schwarmstedt arbeite erfolgreich im Spannungsfeld von Integration und Leistungsorientierung und biete pädagogische Arbeit, die Schüler, aufbauend auf die Arbeit der Grundschulen, individuell abhole und fördere. So sei eine kooperative Gesamtschule durch schulzweigbezogene Leistungsdifferenzierung und integrativem Unterricht sowohl auf die Anforderungen der gymnasialen Oberstufe ausgerichtet als auch auf die Anforderungen der Arbeitswelt, auf die durch vielfältige Maßnahmen in der Berufsorientierung in allen Schulzweigen vorbereitet werde. Dennoch hatten die 35 Kooperativen Gesamtschulen Niedersachsens mit ihren rund 50.000 Schülern bislang keine gemeinsame Verständigungsebene. Ehrhardt erläutert, wie wichtig es sei, sich zu vernetzen, um die Schulentwicklung zu fördern und sich gegenseitig zu inspirieren und zu unterstützen. Eine gemeinsame Qualitätsentwicklung strebt das Netzwerk durch gemeinsame Fortbildungen, gegenseitige Hospitationen und Material- und Konzeptaustausch an. Neben der gemeinsamen inhaltlichen Weiterentwicklung der Schulform KGS sei ein weiteres Ziel, die Kooperative Gesamtschule politisch und rechtlich zu stärken. So wünscht sich das Netzwerk eine Wiederverankerung im Niedersächsischen Schulgesetz und damit eine Gleichstellung der Kooperativen Gesamtschule mit allen anderen Schulformen Niedersachsens. So soll die Netzwerkarbeit auch die öffentliche und politische Wahrnehmung der Kooperativen Gesamtschulen in Niedersachsen unterstützen und festigen..

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