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BBS Walsrode erweitert Kontakte nach Südkorea und plant mögliche Austauschprojekte

Netzwerk nach Südkorea

Das erste Treffen: Per Videokonferenz lernen sich die Teilnehmer kennen. Foto: BBS Walsrode
Das erste Treffen: Per Videokonferenz lernen sich die Teilnehmer kennen. Foto: BBS Walsrode
WALSRODE - 08. September 2021 - 05:00 UHR - VON REDAKTION

Die Berufsbildenden Schulen Walsrode möchten ihr Netzwerk an Schulpartnerschaften erweitern. Mit der Berufsschule Hapduk Steel Highschool in Dangjin, Südkorea, gab es einen ersten Erfahrungsaustausch in einer Videokonferenz zwischen beiden Schulleitungen. Mit der Anfrage vom Goethe-Institut zu einer möglichen Kooperation mit einer Berufsschule in dem Hochtechnologieland Südkorea bietet sich für die BBS Walsrode ein weiterer, interessanter Bereich an, der für große Freude bei Schulleiter André Kwiatkowski und seinem Team sorgte. Das erste einstündige Gespräch mit der südkoreanischen Schule, das vom Goethe-Institut koordiniert und begleitet wurde, war geprägt vom intensiven Austausch zur dualen Berufsausbildung in Deutschland.

In Südkorea ist die Berufsausbildung eher schulisch geprägt. Nach einem theoretischen Schuljahr absolvieren die Schülerinnen und Schüler im zweiten Jahr für eine begrenzte Zeit ein Praktikum in Betrieben. Eine Vermittlung von praktischen Fertigkeiten erfolgt überwiegend in den Werkstätten der Schule. “Das System der dualen Berufsausbildung sorgt in Korea für ein großes Interesse”, berichtet Ulrike Uhlenkamp als verantwortliche Abteilungsleiterin für Qualitätssicherung an den BBS Walsrode. In der Videokonferenz erfuhr die Schulleitung von sechs koreanischen Schülerinnen und Schülern, die Deutsch als Fremdsprache erlernen und einen Austausch in Deutschland anstreben. Weitere Gesprächsthemen waren gegenseitige Schulbesuche, Hospitationen von Lehrkräften sowie länderübergreifende Schulprojekte. Aufgrund der Pandemie werde der weitere Kontakt mit Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern vorerst auf digitaler Ebene stattfinden. Ein möglicher Präsenzbesuch in beiden Ländern wird ebenfalls angestrebt. Als Kooperationspartner übernimmt das Goethe-Institut, mit seinem Standort in Seoul, übernimmt die Koordinierung des Modellprojektes und fungiert als Ansprechpartner und Dolmetscher.

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