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Die Unterstützung hat auch einen persönlichen Aspekt - denn es besteht ein enger Kontakt zu Medizinern in Kiew.

OP-Besteck und mehr für die Ukraine

Der Transport ist organisiert: Dr. Benjamin Rebhan und Ehefrau Sophie holen die OP-Instrumentarien aus dem Heidekreis-Klinikum ab. Foto: Heidekreis-Klinikum/Nina Bernard
Der Transport ist organisiert: Dr. Benjamin Rebhan und Ehefrau Sophie holen die OP-Instrumentarien aus dem Heidekreis-Klinikum ab. Foto: Heidekreis-Klinikum/Nina Bernard
SOLTAU - 09. März 2022 - 20:00 UHR - VON REDAKTION

Die Praxis Dr. Benjamin Rebhan in Soltau hat einen privaten Hilfstransport mit Medikamenten, OP-Verbrauchsmaterialien und OP-Bestecken an die ukrainische Grenze organisiert. Unterstützt wurden Dr. Rebhan und sein Praxisteam dabei durch verschiedene Spenden, unter anderem aus dem Heidekreis-Klinikum. Für Dr. Rebhan sei diese Unterstützung für die Ukraine auch sehr persönlicher Natur, da sein Kollege und Freund Dr. Oleg Yastrebov aus der Ukraine stammt und dort noch seine Familie und Freunde leben. Direkt in Kiew. Vor nur vier Wochen sei Yastrebov selbst noch dort gewesen und habe Patienten operiert. Er stehe mit seinen ärztlichen Kollegen in Kiew in engem Kontakt. “Daher wissen wir auch, was gerade vor Ort gebraucht wird”, so Rebhan.

Die Spenden werden vor Ort ankommen

Der Transport der für Operationen benötigten Medikamente, OP-Verbrauchsmaterialien und OP-Instrumentarien sei bereits organisiert. Durch die engen Kontakte wisse man auch, dass die Sachen in den Krankenhäusern in Kiew ankämen. Aktuell sei man bemüht, Schutzhelme und Splitterschutzwesten zu organisieren: “Für die Kolleginnen und Kollegen in der Ukraine, den Transport, aber auch für die Menschen vor Ort im Krankenhaus.”

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