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Besucher aus dem Heidekreis erkunden auf Einladung von Gudrun Pieper den Landtag in Hannover

Politik direkt aus erster Hand erleben

Zu Besuch in Hannover: Die CDU-Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper (vorne links) empfing ihre Besucher im Leineschloss. red
Zu Besuch in Hannover: Die CDU-Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper (vorne links) empfing ihre Besucher im Leineschloss. red
WALSRODE - 19. Dezember 2018 - 09:00 UHR - VON MäRIT HEUER

Politik aus erster Hand durfte kürzlich eine Besuchergruppe von 46 Personen aus dem Heidekreis bei einer Fahrt in die Landeshauptstadt erleben. Auf Einladung der CDU-Landtagsabgeordneten Gudrun Pieper besuchten die Heidjer den Landtag in Hannover. Die Gäste absolvierten ein interessantes und umfangreiches Programm. Zunächst lernten sie in einem halbstündigen Videofilm den Landtag, die Regierung, die Gesetzgebung und das renovierte Leineschloss näher kennen, bevor sie, von der Besuchertribüne aus, der aktuellen Plenarsitzung beiwohnen durften. Dabei wurde teilweise hitzig über das Königsrecht des Parlaments, den Haushalt 2019, debattiert.

Nach einer knappen Stunde lud Gudrun Pieper ihre Besucher zu einer Frage- und Antwortrunde ein. Die Teilnehmer zeigten sich sehr interessiert und wollten Einzelheiten über die genaue Arbeit einer Abgeordneten im Niedersächsischen Landtag erfahren. Auch Fragen und Anmerkungen zu aktuellen politischen Themen, ob aus der “großen” Landespolitik oder aus dem Wahlkreis, wurden erörtert und - soweit in der kurzen zur Verfügung stehenden Zeit möglich - von Gudrun Pieper beantwortet und erklärt.

Ein Themenschwerpunkt war der zukünftige Umgang mit dem Wolf. Die Gäste waren sich einig, dass die Politik zeitnah zu einer endgültigen Einigung kommen müsse. Sorge bereiteten den Besuchern auch die Erdgaserkundungsbohrungen rund um Bad Fallingbostel durch das Unternehmen Vermilion Energy. Gudrun Pieper berichtete, dass sie diesbezüglich in engem Kontakt mit Umweltminister Olaf Lies stehe. Kritisch sehe Pieper das Vorhaben insgesamt, doch bevor es überhaupt zu Bohrungen komme, müsse in jedem Fall eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden, zumal die vermuteten Erdgasvorkommen in Oerbke am Rand eines Trinkwasserversorgungsgebietes oder nahe Riepe in einem touristisch bedeutsamen Gebiet lägen. “Ich kann die Ablehnung in der Bevölkerung sehr gut nachvollziehen und verstehen. Die Resolution des Rates ist ernst zu nehmen”, so Pieper abschließend zu dem Thema.

In Anschluss an die Diskussion blieb noch genug Zeit für ein gemütliches Mittagessen im Restaurant, gefolgt von einem Bummel über den Weihnachtsmarkt an der Marktkirche und der Erledigung der letzten Weihnachtseinkäufe. Ein informativer und interessanter Ausflug, der Einblicke in die Landespolitik vermittelte - das war am Ende die Meinung aller Teilnehmer.

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