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Berna Naumann präsentiert gleich zwei Dia-Liveshows in der Walsroder Stadthalle

Reisen nach Madeira und Masuren

Beeindruckende Bilder: Von der Marienburg in Malbork (oben) geht es zu den Fischerbooten in Camara de Lobos auf Madeira (ganz unten).red
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Beeindruckende Bilder: Von der Marienburg in Malbork (oben) geht es zu den Fischerbooten in Camara de Lobos auf Madeira (ganz unten).red
WALSRODE - 25. Dezember 2018 - 18:00 UHR - VON REDAKTION

Am Donnerstag, 17. Januar, präsentiert Reisejournalist Bernd Naumann in der Walsroder Stadthalle gleich zwei Live-Dia-Shows: Ab 17.30 Uhr berichtet er über eine Reise von Königsberg über Masuren in die 1000 Jahre alte Stadt Danzig. Ab 20 Uhr steht dann “Madeira - Blumeninsel im Atlantik” auf dem Programm. Karten gibt es im Vorverkauf im Ticket-Center der Walsroder Zeitung sowie an der Abendkasse.

Wege in die unberührte Natur pur, Architekturdenkmäler unterschiedlichster Bauherren, historische Städte und ein Gefühl, als kehre man in eine vergangene und doch bekannte Zeit zurück - das charakterisiert eine Reise von Königsberg durch Masuren nach Danzig. Mit der Fähre geht es los im Pkw von Kiel nach Klaipeda, dem ehemaligen Memel.

Auf der traumhaften Kurischen Nehrung, die sich knapp 100 Kilometer in die Ostsee züngelt, ist der kleine Ort Nida (Nidden) mit seinen typischen farbenfrohen kurischen Holzhäusern und Fischerkaten ein erstes Ziel. Der Nobelpreisträger Thomas Mann entdeckte hier seinen Platz mit dem “Italienblick” und verglich die einzigartige Umgebung mit der Sahara. Weitere Stationen sind Kaliningrad (Königsberg), die Wallfahrtskirche Heiligelinde, der Elblag-Ostróda-Kanal, die unzähligen Seen in Masuren sowie natürlich die Ostseemetropole Danzig.

Madeira ist eine wilde Schönheit, ein Fest der Sinne und ein Traum für Wanderer - bis heute hat sie sich eine Aura von Exklusivität bewahrt. Schroffe Bergwelten, tiefgrüne Täler, sturmumtoste Steilküsten, nebelverhangene Hochplateaus, Naturschwimmbecken in Lavamulden, Orchideen und Lilien, feuerroter Hibiskus, orange-blaue Strelitzien: “Bemvindo a Madeira!”

Wegen des dichten Waldbestandes wurde die Insel des ewigen Frühlings von den Portugiesen bei ihrer Entdeckung 1419 Madeira (Holzinsel) genannt. Beschauliche Bergdörfer stehen im Kontrast zur temperamentvollen südländischen Hafen- und Hauptstadt Funchal. Es gibt den quirligen Bauernmarkt Mercado dos Lavradores, die Seilbahn nach Monte, atemberaubende Schussfahrten in Korbschlitten und eine Vielzahl an prachtvollen subtropischen Pflanzen.

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