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Einsätze der Feuerwehr aufgrund der anhaltenden Dürre reißen nicht ab / Kräftezehrender Einsatz bei hochsommerlichen Temperaturen

Rund 4000 Quadratmeter Waldboden stehen in Flammen

Bis zur Erschöpfung: Die Löscharbeiten bei sengender Hitze verlangten den Einsatzkräften alles ab.Feuerwehr
Bis zur Erschöpfung: Die Löscharbeiten bei sengender Hitze verlangten den Einsatzkräften alles ab.Feuerwehr
KRELINGEN - 17. Juli 2018 - 09:45 UHR - VON REDAKTION

Die anhaltende Trockenheit sorgt weiter für ein reges Einsatzaufkommen bei den Freiwilligen Feuerwehren im Heidekreis. So gerieten aus ungeklärter Ursache am Montag, 16. Juli, rund 4000 Quadratmeter Waldboden und Unterholz in Brand. Gegen 16.40 Uhr hatten Autofahrer auf der Autobahn 7 eine starke Rauchentwicklung im Bereich des Walsroder Dreiecks entdeckt. Da anfangs nicht feststand, wo genau sich die Einsatzstelle befand, löste die Leitstelle Alarm für die Feuerwehren Krelingen, Westenholz und Bad Fallingbostel aus.

Die Anfahrt gestaltete sich für die Einsatzkräfte als schwierig, da sich das Feuer in der Nähe des momentan wegen Bauarbeiten gesperrten Abschnittes des Autobahndreiecks befand. Zum Teil mussten die Helfer zudem Umwege aufgrund der frischen Betondecke in Kauf nehmen.

Da zügig feststand, dass dringend weitere Fahrzeuge mit Wassertank benötigt wurden, ließ Einsatzleiter Tobias Bremer die Freiwilligen Feuerwehren Walsrode, Düshorn und Hodenhagen mit ihren wasserführenden Fahrzeugen nachalarmieren. Aktive der Feuerwehr Westenholz errichteten eine Wasserentnahmestelle an der Ortseinfahrt von Krelingen, sodass die Tanklöschfahrzeuge wieder neu mit Wasser befüllt werden konnten.

Insgesamt setzten die Ehrenamtlichen fast 50.000 Liter Wasser ein, das im Pendelverkehr zur Einsatzstelle gebracht werden musste, um den Flammen Herr zu werden und auch tiefer liegende Glutnester abzulöschen. Da die Sonneneinstrahlung zu einer großen körperlichen Belastung für die Einsatzkräfte führte, musste das Personal regelmäßig getauscht werden, damit die Ehrenamtlichen Trinkpausen einlegen konnten.

Erst nach knapp dreieinhalb Stunden konnte “Feuer aus” an die Leitstelle gemeldet werden. Während des Einsatzes blieb das Walsroder Dreieck für den normalen Verkehr befahrbar, sodass es nur zu wenigen Verkehrsbeeinträchtigungen kam.

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