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Lars Klingbeil diskutiert mit regionalen Experten über Zustand

Runder Tisch zum Thema Wald

Vor dem Lockdown war der Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil in Visselhövede zu Gast, um über den Zustand des Waldes zu sprechen. Foto: Büro Klingbeil
Vor dem Lockdown war der Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil in Visselhövede zu Gast, um über den Zustand des Waldes zu sprechen. Foto: Büro Klingbeil
WALSRODE - 25. November 2020 - 18:00 UHR - VON REDAKTION

Vor dem erneuten Lockdown hat der Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil zu einem Runden Tisch zum Zustand des Waldes eingeladen. Gemeinsam mit Privatwaldbesitzern sowie Vertreterinnen und Vertretern der Kommunen, der Jägerschaft, der Forstämter und vielen mehr war der SPD-Politiker bei Waldbesitzer Hannes Wilkens auf dem Hof Tadel in Visselhövede zu Gast.

Die Anwesenden berichten dem Abgeordneten, dass sie die im Konjunkturpaket enthaltenen 700 Millionen Euro für den Erhalt und die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder begrüßen. Die Gelder sind beispielsweise für Zuschüsse für Unternehmen im Forstbereich und eine nachhaltige Forstwirtschaft vorgesehen. Leider würden die Gelder aber viel zu spät fließen und die Verfahren seien viel zu kompliziert. Kritisch stehe man vor allem dem hohen bürokratischen Aufwand gegenüber. Die europäische Deminimis-Regelungen, die eine Förderung von Maßnahmen zur Bewältigung der durch Extremwetterergebnisse verursachten Folgen im Wald und für den klimarobusten Waldumbau vorsieht, könne bei einer Forstgemeinschaft nicht von einzelnen Mitgliedern beantragt werden, da die Gemeinschaft als einziger Antragsteller betrachtet würde. Klingbeil nahm diesen und viele weitere Hinweise zum Schutz des Waldes auf und will sie nun mit den Fachpolitikerinnen und -politikern seiner Fraktion im Bundestag besprechen.

Die Positionen von Klingbeil zu einer Holzbauinitiative begrüßten die Anwesenden: So soll bei öffentlichen Ausschreibungen ein Mindestanteil von Holzprodukten vorgeschrieben sein, die Verwendung von Holzprodukten gestärkt und die Holzforschung ausgebaut werden. Der Produktionsverlauf und die Herkunft des Rohstoffs sollen zudem gekennzeichnet werden. Damit sollen Verbraucherinnen und Verbraucher bei ihrer Kaufentscheidung zugunsten einheimischer Holzarten unterstützt werden.

Von den Teilnehmenden wurde einhellig die nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes befürwortet. Allerdings seien die Vorgaben zum Umgang des Bestands, beispielsweise der Roteiche oder der Douglasie, noch diskursfähig.

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