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Hodenhagener organisieren Alternative zum Preis- und Pokalschießen, sagen aber auch Termine ab

Schützen bieten Fernwettkampf an

Deutlich mehr als eine Sportstätte: Für viele Mitglieder ist das Schützenhaus ein sozialer Knotenpunkt. Foto: Schützenverein Hodenhagen
Deutlich mehr als eine Sportstätte: Für viele Mitglieder ist das Schützenhaus ein sozialer Knotenpunkt. Foto: Schützenverein Hodenhagen
HODENHAGEN - 24. Oktober 2020 - 07:00 UHR - VON REDAKTION

Die Sportschützen in Hodenhagen sind wieder aktiv. Der Vorstand des Schützenvereins hat ein Konzept mit erhöhten Hygieneanforderungen entwickelt, um den Vereinsbetrieb wieder aufzunehmen. Dennoch mussten die Sportschützen auf einige Veranstaltungen in diesem Jahr verzichten. Unter anderem betraf dies das österliche Eierschießen, die Mai-Radtour, das Königsschießen, das Schützenfest, zwei Mitgliederversammlungen und noch einige weitere Veranstaltungen.

In der kommenden Woche hätte nun das jährliche Preis- und Pokalschießen stattgefunden, zu dem sich - wie jedes Jahr - weit mehr als 100 Teilnehmer aus dem gesamten Altkreis Fallingbostel und rundum eingefunden hätten. Auch dieses ist wegen der Corona-Pandemie abgesagt, da der Aufwand zur Umsetzung des Wettkampfes unter Einhaltung der teils gesetzlich und teils selbst auferlegten Auflagen nicht zu bewältigen wäre.

Als Alternative richtet die Sportleitung derzeit vereinzelte vereinsinterne Wettkämpfe aus. Für alle Schützen aus dem Einzugsgebiet des Niedersächsischen Sportschützenverbandes bietet der Hodenhagener Verein einen Fernwettkampf an. Dazu sind weitere Informationen unter www.schuetzenverein-hodenhagen.de im Internet zu finden.

Auch in den kommenden Monaten stehen eigentlich zahlreiche Veranstaltungen auf dem Programm. So wird der Seniorennachmittag ebenfalls nicht stattfinden können. Ob und wie in diesem Jahr Weihnachtsfeiern der einzelnen Gruppen vollzogen werden können, ist derzeit noch unklar. Für Anfang Januar 2021 wäre die Jahreshauptversammlung geplant, aber auch dort bleibe abzuwarten, in welcher Form diese realisierbar sei.

“Für uns ist eines ganz klar”, stellte der Vorsitzende Florian Hyner fest, “die Gesundheit unserer Mitglieder und Gäste ist das höchste Gut. Sollte es erforderlich werden, so werden wir nicht zögern, den Vereinsbetrieb wieder stillzulegen, aber ohne ihn geht es nun einmal auch nicht auf Dauer.” Für viele sei das Vereinsheim nicht nur eine Sportstätte, sondern auch ein sozialer Knotenpunkt. Auch wenn dieser aktuell nur eingeschränkt nutzbar sei, so sei er für viele Vereinsmitglieder ein wichtiger Bestandteil des Alltags.

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