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Sofortausstattungsprogramm von Bund und Ländern

Schulen: Mittel für Endgeräte beantragen

© LUM3N - pixabay
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WALSRODE - 19. Juli 2020 - 12:00 UHR - VON REDAKTION

Bereits im April berichteten die SPD-Abgeordneten Lars Klingbeil und Sebastian Zinke, dass die Bundesregierung und die Länder beschlossen haben, 500 Millionen Euro für die Anschaffung mobiler digitaler Endgeräte für Schüler bereitzustellen. Nun sind die Zuwendungsrichtlinien zur Umsetzung des Sofortprogramms veröffentlicht worden. Die Schulträger können ab sofort die Mittel beantragen, informiert der Landtagsabgeordnete Zinke. Die Schulen würden so kurzfristig in die Lage versetzt, möglichst vielen Schülern digitalen Unterricht zu ermöglichen.

Förderfähig seien unter anderem schulgebundene mobile Endgeräte (Tablets, Laptops, Notebooks, keine Smartphones) einschließlich der Inbetriebnahme sowie die technische Ausstattung für die Erstellung professioneller Online-Lehrangebote für den digitalen Unterricht. Den Schulträgern stehe dabei eine Fördersumme zu, die sich nach der Anzahl der Schüler sowie einem sozialen Faktor berechnet. Die Umsetzung vor Ort übernehmen die Schulträger und Schulen in Kooperation und weitgehender Eigenverantwortung. Die Schule entscheidet, wer die mobilen Endgeräte entleihen kann, die dann nach Ablauf der Leihdauer zurückgegeben werden. Später sollen die mobilen Endgeräte in die Infrastruktur der Schule mit eingebunden werden.

Dass das kein einfaches Unterfangen sei, sei ihm bewusst, so Zinke. Dennoch müsse für sein Verständnis noch mehr Tempo zur Mittelabrufung seitens des Landkreises gemacht werden. Die zusätzlichen Gelder, die hier ergänzend zum Digital-Pakt Schule bereitgestellt werden, seien nur förderfähig, wenn die entsprechenden Anschaffungen spätestens bis zum 31. Dezember vorgenommen werden. Die Antragstellung ist bis zum 31. August möglich, so Zinke.

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