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Polizeiinspektion Heidekreis gibt Hinweise zum sicheren Umgang mit Kundenkonten und Passwörtern

Schutz vor Datenklau im Internet

Foto: Archiv
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WALSRODE - 15. Juni 2021 - 05:00 UHR - VON REDAKTION

Zur Begehung eines Betruges im Internet, etwa für Warenbestellungen, nutzen Täter Namen und Adressen von fremden Personen und Firmen, um ihre eigene Identität zu verbergen, warnt die Polizeiinspektion Heidekreis. Die Täter gelangen an diese Daten über eine Suche in sozialen Netzwerken oder im Impressum von Internetseiten. Oftmals werden diese auch mittels fingierter Internetseiten oder manipulierter E-Mails gesammelt. Die Betroffenen erfahren von dem Missbrauch oftmals erst Wochen nach der Tat durch die Einleitung von Mahnverfahren oder Schreiben von Inkassodiensten. Es ist in diesem Fall ratsam, mit dem Warenhändler Kontakt aufzunehmen und eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Die Polizei weist darauf hin, gut darauf zu achten, wem man seine Daten überlässt.

Im April wurde bekannt, dass eine Datei mit 8,4 Milliarden Passwörtern im Internet gehandelt wurde. Dieses berichten die Seiten cybernews.com und computerbase.de. Auch diese Daten sollten für Straftaten missbraucht werden. Die Polizei betont, dass vor allem die eigene E-Mailadresse mit dem dazugehörigen Passwort so sorgsam behandelt werden sollte wie der eigene Haustürschlüssel. Auch im Umgang mit digitalen Zahlungsdiensten solle man wachsam sein.

Auf der Internetseiten haveibeenpwned.com kann überprüft werden, ob sich Daten bereits im Umlauf befinden. Experten empfehlen außerdem die Nutzung eines Online-Passwortmanagers. Zudem sollte für jedes Kundenkonto ein individuelles Passwort gewählt werden. Für weitere Fragen zum Thema Betrug im Internet erhalten Interessierte auf polizei-praevention.de Antworten. Auch die Sachbearbeiter Cybercrime bei der Polizeiinspektion Heidekreis können helfen.

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