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Bandbreiten bis zu 1 Gbit/s und mehr: Unternehmen startet in der Gemeinde Bomlitz mit Ausbau

Spatenstich für schnelles Internet

Beim symbolischen Spatenstich waren unter anderem Bomlitz’ Bürgermeister Michael Lebid (vierter von links) und Landrat Manfred Ostermann (Mitte) dabei. Foto: red
Beim symbolischen Spatenstich waren unter anderem Bomlitz’ Bürgermeister Michael Lebid (vierter von links) und Landrat Manfred Ostermann (Mitte) dabei. Foto: red
BOMLITZ - 08. Oktober 2019 - 13:33 UHR - VON REDAKTION

Mit dem symbolischen Spatenstich haben die Bauarbeiten für das schnelle Internet in Bomlitz begonnen. Nachdem etliche Klippen zu umschiffen waren, ist der Baustart in Los 1 des Kreisprojektes im Heidekreis ein für alle sichtbarer Meilenstein auf dem Weg zum schnellen Internet. “Gut, dass es nun losgeht”, sagte Landrat Manfred Ostermann. Auch Bürgermeister Michael Lebid freute sich über den Start der Bauarbeiten: “Nach Abschluss der Planungen hat das vom Telekommunikationsunternehmen inexio beauftragte Unternehmen nun mit den Tiefbaumaßnahmen begonnen. Damit sind wir bezüglich der schnellen Anschlüsse ans Internet ein gutes Stück weitergekommen.”

In einem ersten Schritt werden nun Leerrohre verlegt, in die anschließend Glasfaserkabel eingebracht werden. “Der Ausbau in Bomlitz erfolgt hybrid”, erklärte Enrico Hesse, Abteilungsleiter Kommunaler Projektvertrieb bei inexio. “In erster Linie bauen wir Glasfaserkabel bis zu neuen Technikstandorten und setzen auf den letzten Metern auf das vorhandene Telefonkabel aus Kupfer. Dort, wo wir durch diese Bauweise keine Bandbreiten von mindestens 50 Mbit/s erreichen, führen wir die Glasfaserkabel bis zum Hausanschluss der Gebäude.” Insgesamt werden 450 Haushalte in Bomlitz mit dem schnellen Internet versorgt. 185 davon erhalten sogar Gigabitanschlüsse mit Glasfaser bis ins Gebäude.

Im Rahmen der Breitbandausschreibung konnte sich das Telekommunikationsunternehmen in vier Losen mit dem geringsten Zuschussbedarf durchsetzen. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund drei Millionen Euro, wofür inexio einen Zuschuss von 930.000 Euro erhält.

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