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DGB-Jugend und Antifa organisieren Gedenkaktion unter Corona-Bestimmungen

Spaziergang zu den Stolpersteinen

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WALSRODE - 10. November 2020 - 18:00 UHR - VON REDAKTION

Mehr als 50 Menschen versammelten sich am Montagabend vor dem Walsroder Rathaus zu einem Gedenkspaziergang zu den Stolpersteinen, die an die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Jüdinnen und Juden von Walsrode erinnern. Zu der Veranstaltung wurde aufgerufen von der DGB-Jugend und der Antifa SFA. In ihrer Begrüßungsrede erinnerten die Jugendlichen an die Reichspogromnächte 1938 und an die Todesopfer der rechtsradikalen Terroranschläge in Halle 2019 und Hanau 2020. Als Konsequenz aus der Geschichte und den jüngsten Attacken forderten sie ein Verbot der Partei Alternative für Deutschland. Außerdem riefen die Jugendlichen auf, sich solidarisch für marginalisierte Menschengruppen, wie beispielsweise Jüdinnen und Juden oder Geflüchtete, einzusetzen.

Anschließend gingen die Teilnehmenden gemeinsam zu den Stolpersteinen und legten dort in Gedenken an die jüdischen Bürgerinnen und Bürger entsprechend des jüdischen Brauchs kleine Steine und Kerzen ab. An jedem Stolperstein erzählten die Jugendlichen die bekannten Fakten über das Leben der Jüdinnen und Juden.

Das Organisationsteam zeigte sich sehr erfreut, dass sich trotz der Corona-Pandemie viele Menschen an dem Spaziergang beteiligt haben und zu jeder Zeit die Corona-Schutzmaßnahmen eingehalten wurden.

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