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Kreistagsfraktion befasst sich in Videokonferenz mit Situation in der Kindertagespflege

SPD für Fortzahlung der Vergütung

Foto: Archiv
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WALSRODE - 16. April 2020 - 10:00 UHR - VON REDAKTION

Die SPD-Kreistagsfraktion hat sich nach einer fraktionsinternen Videokonferenz dafür ausgesprochen, dass Kindertagespflegepersonen schnell Klarheit darüber erhalten, wie es mit ihrer Bezahlung weitergeht. Die Fraktion habe sich erstmals in einer Videokonferenz beraten und sich von Landrat Manfred Ostermann über die aktuelle Situation in der Corona-Pandemie informieren lassen. Bei dieser Gelegenheit sei auch über die Situation der Personen in der Kindertagespflege gesprochen und Beschlüsse für diesen Bereich gefasst worden, teilte der Fraktionsvorsitzende Sebastian Zinke mit. Nach seinen Worten hat sich die SPD-Kreistagsfraktion für drei Regelungen bei der Kindertagespflege ausgesprochen: Der Landkreis solle seine Zahlungen an die Kindertagespflegepersonen auch während der staatlich verordneten Schließzeiten vollumfänglich fortsetzen. Die Schließzeiten sollten nicht auf die in der entsprechenden Satzung des Heidekreises vorgesehenen betreuungsfreien Zeiten angerechnet und die Elternbeiträge sollten während der Schließzeiten ausgesetzt werden. Die Fraktionsmitglieder würden sich in den Gremien des Kreistages entsprechend dieser Beschlüsse einsetzen, so der Vorsitzende.

Der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses im Heidekreis, Wolfgang Börner, sprach sich ebenfalls für die vorgeschlagenen Regelungen aus. In der Zeit vor und nach der Corona-Pandemie nehme der Landkreis die Dienste der Tagesmütter und Tagesväter sehr gerne in Anspruch, zum einen für Eltern, die sich gezielt eine Betreuung ihrer Kinder in Tagespflege wünschen, zum anderen aber auch in den Fällen, in denen es keine freien Plätze in Krippen und Kindergärten gebe. In der Krise sollte man die Kindertagespflegepersonen jetzt nicht im Regen stehen lassen, so Börner. Die jetzt vorgeschlagenen Regelungen würden zu einer Gleichbehandlung von Kindertagespflegepersonen und dem Personal in den Kindertagesstätten führen.

Landrat Manfred Ostermann hat die Situation in der Kindertagespflege auf die Tagesordnung des Kreisausschusses am 20. April gesetzt. Eine Möglichkeit, schneller zu den entsprechenden Beschlüssen zu kommen, habe der Landrat nicht gesehen, bedauerte Zinke.

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