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Die Oberschulen in Rethem und Hodenhagen sind sportlich unterwegs für Unicef, die Welthungerhilfe und das Tierheim Hodenhagen.

Spendenläufe bringen fast 20.000 Euro

Ausdauer und Geschäftssinn: Die Kinder und Jugendlichen der Oberschule in Rethem präsentieren stolz ihre Spendenschecks. Foto: Fritz Bätje
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Ausdauer und Geschäftssinn: Die Kinder und Jugendlichen der Oberschule in Rethem präsentieren stolz ihre Spendenschecks. Foto: Fritz Bätje
RETHEM - 21. Juni 2022 - 07:00 UHR - VON REDAKTION

“Es war toll, es hat Spaß gemacht, wir haben uns über die vielen Sponsoren gefreut, und dass die Runden im Park etwas kürzer waren als auf dem Sportplatz”, so lautete das Fazit des Sponsorenlaufs der Grund- und Oberschule in Rethem. Überhaupt: Im Londy-Park zu rennen unter schattigen Bäumen machte auch mehr Spaß, als 30 Minuten, so lange mussten die Schüler und Schülerinnen laufen, in gleißender Sonne zu sein. Alle waren daher gut gelaunt. Und auch die 10. Klassen, die als Kampfgericht Runden zählen und auf der Wettkampfkarte eintragen mussten, machten einen guten Job.

Sehr zufrieden war auch die Organisatorin Katrin Alpert, die alles souverän im Griff hatte. Schulleiterin Sandra Steinhoff-Schäfer zeigte sich überwältigt vom Erfolg dieser Aktion in Rethem: “Wir sind mit nicht einmal 400 Kindern, abzüglich der Zehntklässler, die ja nicht mitgelaufen sind, sondern mit organisatorischen Aufgaben betraut waren, ja nur eine kleinere Schule. Und so gesehen sind die fast 15.000 Euro, die zusammengelaufen wurde, ganz hoch anzusiedeln.”

Das Geld wird nun dem Eltern- und Freundeskreis übergeben, der es auf Vorschlag der Schüler und Schülerinnen zu gleichen Teilen an Unicef und die Welthungerhilfe weiterleiten wird. Deutlich sichtbar gemacht wurde das überragende Ergebnis mit kunstvoll gestalteten Schecks.

Ein paar Zahlen: Eine Schülerin aus Böhme hatte 17 Sponsoren aufgetrieben, das war absolute Spitze. Andere hatten immerhin die Eltern und Oma und Opa als Sponsoren gewonnen. Der versprochene Lohn pro gelaufener Rund lag zwischen 50 Cent und fünf Euro. Einige Sponsoren rundeten den zu zahlenden Betrag sogar auf oder spendeten zusätzlich für den guten Zweck. Die besten Grundschulkinder liefen 13 Runden auf dem Kurs um Mühle, Speicher und Backhaus, Schülerinnen und Schüler aus den älteren Jahrgängen vermeldeten 17 bis 20 Runden.

Und nicht nur in Rethem wurde fleißig Sport gegen Bares getrieben. Auch an der Oberschule in Hodenhagen stand ein Spendenlauf auf dem Programm. Die Schülervertretung unter der Leitung der Sportlehrerin Verena Stolle hatte das Event bereits seit Wochen geplant und organisiert. Zunächst hatten alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam entschieden, dass die erlaufenen Spenden alle zugunsten des Tierheims in Hodenhagen gehen sollen.

Einiges war neu im Vergleich zum ersten Spendenlauf von 2021. Neben einer veränderten Streckenführung konnte dieses Jahr auch ein ganz neuer Ablauf geboten werden. Die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte hatten in diesem Jahr drei Stunden Zeit, so viele Runden zu laufen, wie sie wollten und konnten. Im Vorfeld hatten sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer persönliche Sponsoren gesucht, die einen festen Betrag pro Runde als Spende zugesagt hatten. Und wer nicht laufen konnte, half beim Stempeln der Rundenkarten - so waren alle aktiv beteiligt.

Als erfolgreichster Läufer tat sich Fridjof Utermann aus der Klasse 7a hervor, der stolze 38 Runden - das sind ganze 26,6 Kilometer - zurücklegte. Ebenfalls hervorzuheben sind Caspar Küker (6a) mit 28 Runden und Aaron Wölk (9a) mit 27 Runden. Gemeinsam leisteten alle Schüler Großes, denn sie konnten mit ihrem Einsatz rund 4800 Euro an Spenden für das Tierheim Hodenhagen erlaufen.

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