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Mit dem Auto ging es teilweise nur noch in Schrittgeschwindigkeit voran.

Starkregen führt zu etlichen Einsätzen

In der Innenstadt waren mehrere Straßen überflutet. Foto: Jens Führer
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In der Innenstadt waren mehrere Straßen überflutet. Foto: Jens Führer
WALSRODE - 11. September 2021 - 14:25 UHR - VON REDAKTION

Überflutete Straßen und Keller: So sah der Freitagabend für viele Feuerwehrkräfte in der Region aus. Der Starkregen hatte es in sich und so wurden die Freiwilligen immer wieder alarmiert. Ein Schwerpunkt lag im Bereich der Kernstadt Walsrode, wo insgesamt zehn Einsatzstellen abgearbeitet wurden. Bereits während der Erkundung stieß die Feuerwehr auf die überflutete Verdenerstraße im Bereich der Fuldebrücke. Fahrzeuge konnten nur in Schrittgeschwindigkeit hindurchfahren. Dieses Wasser lief langsam von allein ab, sodass die Feuerwehr nicht tätig werden musste. Anders war es in einem Haus an der Verdenerstraße sowie an der Rabestraße, dort musste rund 15 bis 20 Zentimeter hohes Wasser aus den Kellern gepumpt werden.

Ebenfalls aktiv war die Feuerwehr im Bereich der Brückstraße/Quintusstraße, dort war durch den Starkregen Abwasser aus einem Kontrollschacht gedrückt worden. Dadurch waren die Gullis verstopft, und das Wasser lief nicht mehr ab, sondern überflutete die Fahrbahn in Richtung Innenstadt. Die Feuerwehr sicherte den Bereich ab, setzte eine Tauchpumpe ein und öffnete mithilfe eines Mitarbeiters vom Kommunalservice die Kanaldeckel, um die Gefahrenquelle zu beseitigen.

An der Hermann-Löns-Straße in Walsrode war ein Stromkasten durch einen herabstürzenden Ast beschädigt worden, die Feuerwehr sicherte den Bereich ab, bis die Stadtwerke vor Ort waren.

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Auch in Bad Fallingbostel hinterließ der Starkregen Spuren. Laut Aussage des Stellvertretenden Ortsbrandmeisters Jens Wolters gab es mehrere Dutzend Einsatzstellen, die mit Unterstützung von Dorfmarker Kräften abgearbeitet wurden. “Von ‚Keller unter Wasser‘, überflutete Straßen bis hin zu ‚nur Kanaldeckel öffnen‘, war alles dabei”, so Wolters. Positiv erwähnte er, dass viele betroffene Bürger bei kleineren Schäden die Feuerwehr abwies, damit die Freiwilligen dort helfen konnten, wo sie noch dringender gebraucht wurden. Auch in Soltau wurden die Ehrenamtlichen viermal alarmiert, in allen Fällen handelte es sich um überflutete Keller.

Die Ortsfeuerwehr Benzen rückte indes gegen 19.30 Uhr ins Gewerbegebiet aus, um dort einen umgestürzten Baum zu beseitigen, der auf einen Zaun gefallen war. Am Sonnabendmittag rückten dann die Ortsfeuerwehren Bomlitz und Fallingbostel gegen 13 Uhr zu einer Technischen Hilfeleistung aus. In Uetzingen war am vergangenen Abend ein Baum durch einen Blitz getroffen und gespalten worden. Es wurde befürchtet, dass er sonst abbrechen könnte.

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