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Herausforderungen und Erfahrungen: Arbeitskreis aus Händlern und Stadtmarketing trifft sich

Stationären Handel stärken

Tauschten sich zum Thema stationärer Handel aus: die Mitglieder des Arbeitskreises aus Händlern und Stadtmarketing. red
Tauschten sich zum Thema stationärer Handel aus: die Mitglieder des Arbeitskreises aus Händlern und Stadtmarketing. red
WALSRODE - 19. Januar 2019 - 13:00 UHR - VON REDAKTION

Der Online-Handel stellt mit seinen Möglichkeiten, rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche sowie an Feiertagen einkaufen zu können, den stationären Handel vor immer größere Herausforderungen. Wie gut kann sich also der stationäre Handel in Zukunft unter sehr ungleichen Bedingungen behaupten? Was wurde bisher unternommen, und wie sind die Erfahrungen aus der Aktion “Heimat shoppen” und den verkaufsoffenen Sonntagen in Walsrode bisher gewesen?

Zu diesem Thema traf sich der Arbeitskreis aus den Mitgliedern des Fördervereins Stadtmarketing Walsrode (Birgit Broocks, Reinhard Plötz und Kristina Burbach) sowie der Händlergemeinschaft (Daniel Müller, Sandy Schulze, Bernd Joachim, Sabine Neuhäuser, Stefanie Degener, Jens Kühner, Christina Kroß, Volker Behrend und Markus Grunwald).

Innerhalb der Runde wurde schnell deutlich: Die verkaufsoffenen Sonntage sind ein sehr wichtiger Tag für die Händler. Sie könnten mit den Bürgern ins Gespräch kommen, da diese an Sonntagen deutlich mehr Zeit haben und entspannter einkaufen, hieß es. Außerdem seien diese Aktionen auch meist sehr umsatzstarke Tage, auf die der Handel nicht verzichten könne. Daher, so appellieren die Anwesenden an die zuständigen Stellen, solle das Ladenöffnungsgesetz derart gestaltet werden, dass es zukünftig mehr Planungssicherheit für die Händler bietet. Außerdem wird vonseiten aller Geschäftsleute betont, dass ihre Angestellten an diesen Aktionstagen sehr gerne arbeiten. Sie schätzten den intensiven Kontakt mit den Kunden und könnten die zusätzlich erbrachten Stunden zu günstigen Konditionen in Freizeit oder Gehaltszahlungen umwandeln.

Die Aktion “Heimat shoppen” 2018 mit den roten Teppichen an den Ladeneingängen sei bei den Kunden und Besuchern sehr gut angekommen. Die Teppiche wurden von der Walsroder Zeitung und der Kreissparkasse Walsrode gesponsert. Erinnern möchten die Händler und das Stadtmarketing an die sechs guten Gründe, warum der Einkauf in der Stadt weiterhin so wichtig sei: “Heimat shoppen” stärke die Gemeinde und mache sie lebenswert, reduziere die Umweltbelastung, sichere Arbeit und Ausbildung, unterstütze Veranstaltungen, Vereine und Initiativen und bedeute einkaufen bei Nachbarn und Freunden.

Vier verkaufsoffene Sonntage seien aus Sicht aller anwesenden Händler weiterhin notwendig - das seien weniger als acht Prozent aller Sonntage eines Jahres. Solche Aktionen stärkten die Stadt wirtschaftlich, förderten die Wettbewerbsfähigkeit und würden von den Bürgern als Ausflug für die ganze Familie wahrgenommen. Es habe dazu an allen Verkaufsoffenen Sonntagen ein buntes und ansprechendes Programm gegeben. Walsrode solle weiterhin verstärkt zu einer Erlebnis- und Einkaufsstadt werden.

Ein weiteres Anliegen des Arbeitskreises: Für die Besucher und Kunden sollten mehr Plätze und Räume geschaffen werden, zum Beispiel Bänke und andere Sitzgelegenheiten innerhalb der Geschäfte und auch außerhalb auf Wegen und Plätzen. Die Menschen sollten zum Verweilen angeregt werden, die Stadt und ihre Geschäfte (Handel, Dienstleistung und Handwerk) sollten ihnen Angebote vermitteln, die den Gang in die Stadt immer wieder lohnenswert machen. Dazu sollen Ideen entwickelt werden, die im Rahmen der Sitzungen von KiS (Kaufmannschaft im Stadtmarketing) erarbeitet und umgesetzt werden.

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