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Corona-Pandemie verzögert Einsatz der Johanniter-Motorradstaffel

Stauhelfer starten verspätet in die Saison

Nun kann es endlich losgehen: Thorsten Renken, ehrenamtlicher Landeskoordinator der Motorradstaffel/Stauhilfe im Landesverband Niedersachsen/Bremen, und Thomas Rauch (Leiter der der Motorradstaffel/Stauhilfe im Ortsverband Aller-Leine) fahren in eine verkürzte Saison. Foto: Doris Lawrenz
Nun kann es endlich losgehen: Thorsten Renken, ehrenamtlicher Landeskoordinator der Motorradstaffel/Stauhilfe im Landesverband Niedersachsen/Bremen, und Thomas Rauch (Leiter der der Motorradstaffel/Stauhilfe im Ortsverband Aller-Leine) fahren in eine verkürzte Saison. Foto: Doris Lawrenz
SCHWARMSTEDT - 15. Juni 2020 - 22:00 UHR - VON REDAKTION

Die Johanniter-Stauhelfer in Niedersachsen und Bremen sind wieder auf den Autobahnen unterwegs. Im Normalfall starten die Helfer auf zwei Rädern im März in die Saison. Doch nicht in diesem Jahr. Der Grund: die Corona-Pandemie und die umfangreichen Einschränkungen, beruhend auf der “Niedersächsischen Verordnung über die Beschränkung sozialer Kontakte”.

“Die Corona-Pandemie hat den Start der Stauhelfer-Saison unmöglich gemacht. Zum einen blieben die vollen Straßen aus, und zum anderen mussten die Ressourcen anders eingeteilt werden: Dazu gehörten besonders die ehrenamtlichen Einsatzkräfte, die beim möglichen Katastrophenfall für Einsätze an anderer Stelle zurückgehalten werden mussten”, sagt Thorsten Renken, Landeskoordinator Motorradstaffel/Stauhilfe bei der Johanniter-Unfall-Hilfe im Landesverband Niedersachsen/Bremen.

Der Katastrophenfall ist nicht eingetreten. Herausforderungen waren dennoch zu bewältigen: So musste ein Hygienekonzept erarbeitet werden, das die Vorgaben aus der Politik berücksichtigt und die Fahrer und auch die Menschen, die in ihren Autos unterwegs sind, schützt und trotzdem die Arbeit nicht behindert. Handschuhe und Visier sind aufgrund der Einsatzkleidung der Stauhelfer gegeben. Informationen zu Abstandsregelungen, Verhalten in Notfällen und bei Corona-Verdachtsfällen sowie das fachgerechte Desinfizieren der Ausrüstung und Motorräder mussten jedoch besprochen werden.

Auch die Johanniter-Stauhelfer des Ortsverbandes Aller-Leine in Schwarmstedt sind regulär eigentlich von März bis Oktober unterwegs - rein ehrenamtlich und überwiegend spendenfinanziert. In dieser Zeit sind die Ehrenamtlichen auf zwei Motorrädern in der Region als Erstversorger im Einsatz. Zudem werden sie im Bevölkerungsschutz eingesetzt, wie etwa bei der Unfallabsicherung, bei der Bildung von Rettungsgassen und in anderen Notlagen.

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