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Abordnung aus dem Heidekreis bei Landesverbandsversammlung

Stellung der Feuerwehr stärken

Bild aus Duderstadt: Karl-Heinz Banse (Präsident des LFV), Carsten Kühn (Vize-Präsident), Uwe Quante, Jörg Oelfke, Jens Führer, Richard Meyer und Thomas Ruß (von links).red
Bild aus Duderstadt: Karl-Heinz Banse (Präsident des LFV), Carsten Kühn (Vize-Präsident), Uwe Quante, Jörg Oelfke, Jens Führer, Richard Meyer und Thomas Ruß (von links).red
WALSRODE - 03. Juni 2019 - 09:00 UHR - VON REDAKTION

An der 107. Versammlung des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Niedersachsen in Duderstadt nahmen als Abgeordnete des Heidekreises Thomas Ruß, Richard Meyer, Carsten Kühn, Jörg Oelfke und Jens Führer teil. Bis zum Nachmittag ging es um verschiedene Belange LFV. Nach der Eröffnung und dem Vortragen des Rechenschaftsberichtes durch den Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes, Karl-Heinz Banse, hielt Innenminister Boris Pistorius eine Gastrede. Er dankte für die geleistete Arbeit, ging auf die besonderen Einsätze in Meppen sowie Schweden ein und rief die Arbeitgeber dazu auf, die Ehrenamtlichen weiterhin für Ausbildung und Einsätze freizustellen.

Ein großes Lob ging an die Verantwortlichen in den Jugend- und Kinderfeuerwehren, denn es sei wichtig, den Nachwuchs früh an die Feuerwehrarbeit heranzuführen. Die Anforderungen an die Feuerwehr werden sich ändern, als Beispiele nannte Pistorius die Digitalisierung, die allgemeine Bedrohungslage, den Klimawandel oder alternative Fahrzeugantriebe.

Im Gastvortrag von Professor Dr. Osterheider aus Osnabrück ging es um ein Projekt seiner Studenten mit dem Schwerpunkt “Kommunikation”. Diese soll sich an die jungen Menschen und somit möglichen Nachwuchs für die Freiwilligen Feuerwehren, aber auch an Arbeitgeber, Politiker und Bürger richten - alles mit dem Ziel, die Feuerwehr attraktiv darzustellen.

Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, richtete im Anschluss Grußworte an die Anwesenden und lobte die gute Zusammenarbeit mit dem niedersächsischen Landesfeuerwehrverband, sprach aber auch kritische Punkte wie die europäische Arbeitszeitregelung an. “Freiwillige Feuerwehr hat ein Alleinstellungsmerkmal, da Menschen ehrenamtlich in den Einsatz gehen, um anderen in Not zu helfen, und dabei selber Leib und Leben riskieren - da lasse ich auch keinen Vergleich mit anderen Vereinen zu”, so Ziebs deutlich. “Der Dienst in der Feuerwehr macht Spaß, tragt die Uniform mit Stolz und lächelt”, schloss er seine Rede.

Achim Kretschmer aus Walsrode bekam als Fachberater Demokratie im Landesfeuerwehrverband nach dem Abschuss eines entsprechenden Lehrganges ein Zertifikat überreicht.

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