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Ehemalige unterstützen aktuelle Schüler der KGS in Schwarmstedt / Training und Förderung vor den Deutsch- und Englisch-Prüfungen

Studenten unterstützen Abschlussschüler

Gruppenbild mit Abstand: Jost Hilliger, Antonia Stich, Pia Dittmann, Projektleiterin Ulrike Kleine-Borgmann, Franziska Bunnenberg und Nike Mestwerdt freuen sich über die erfolgreiche Kooperation.Foto: KGS Schwarmstedt
Gruppenbild mit Abstand: Jost Hilliger, Antonia Stich, Pia Dittmann, Projektleiterin Ulrike Kleine-Borgmann, Franziska Bunnenberg und Nike Mestwerdt freuen sich über die erfolgreiche Kooperation.Foto: KGS Schwarmstedt
SCHWARMSTEDT - 29. Juni 2020 - 05:00 UHR - VON REDAKTION

Die schriftlichen und mündlichen Abschlussprüfungen sind für viele Schüler Stress pur zum Ende der Schulzeit. Noch viel mehr als die üblichen Tests und Leistungsüberprüfungen kommt es dabei darauf an, im richtigen Moment das Richtige zu wissen und gut auszudrücken. Das ist nicht jedermanns Sache, viele können dabei nicht die Leistungen abrufen, die in ihnen stecken. Ulrike Kleine-Borgmann, die an der Wilhelm-Röpke-Schule, KGS Schwarmstedt, die Aufgabe hat, Förder- und Forderprogramme zu entwickeln, zu organisieren und zu begleiten, erdachte deshalb passgenaue Förderkonzepte für genau diese Situationen. Eines dieser hocheffizienten Programme ist seit dem vergangenen Jahr “Fit fürs Finale”, bei dem Englisch-Studenten der Universität Hannover ein Trainingsprogramm anbieten, das speziell auf die Englischprüfung vorbereitet. Das fiel aber in diesem Jahr durch die Corona-bedingte Schulschließung aus. Die Abschlussschüler mussten ihre intensive Vorbereitungsphase vielmehr wochenlang allein mit den Aufgaben ihrer Fachlehrer bewältigen.

“Der Förder- und Forderunterricht ist, gerade auch in den Abschlussklassen, eine wichtige und notwendige Möglichkeit, um langsamer lernende Schüler zu unterstützen, unsicheren Schülern Sicherheit zu geben und um sehr guten Schülern weiterführende Fragen zu beantworten”, so Ulrike Kleine-Borgmann. Doch wie sollte in dieser herausfordernden Zeit diese Chance für die Abschlussklassen realisiert werden?

Angestoßen durch die ehemalige Schülerin Pia Dittmann, die gerade ihr Lehramtsstudium abgeschlossen hat, kam der Gedanke auf, dass ein zusätzliches Abschlusstraining auch in dieser schwierigen Zeit möglich sein könnte. So wurde zunächst ein Plan für den Zusatzunterricht im Fach Deutsch aufgestellt, in dem für jede Klasse einzeln Zeiten angeboten werden konnten. Der Unterricht fand großen Anklang, und Eltern und Schüler fragten nach einem Zusatztraining vor der Englischprüfung. Auch in diesem Fach konnte Ulrike Kleine-Borgmann auf ehemalige Schüler zählen: Antonia Stich, Jost Hilliger, Nike Mestwerdt und die Referendarin Franziska Bunnenberg bewiesen sehr flexibles und großes Engagement. Im Austausch mit den Fachlehrkräften übten sie ehrenamtlich mit den Abschlussklassen für die mündliche Prüfung, ebenfalls nach Klassen getrennt und mit sehr viel Einsatz der ehrenamtlichen Förderlehrkräfte.

Jost Hilliger berichtete bei einem abschließenden Treffen, dass er mit den Schülern zunächst eine Vorstellungsrunde gemacht habe, bei der er schon merkte, dass die Grundlagen gut seien. Mit Grammatikübungen und einer Probeprüfung, in der man das fließende Sprechen noch einmal effektiv üben konnte, wurde der Stress reduziert. Jost Hilliger, der Lehramt studiert, konnte mit den Übungen und Gesprächen dazu beitragen, dass “seine” Schützlinge etwas ruhiger in die Prüfungen gingen. Und auch die Jugendlichen, die von Antonia Stich betreut wurden, zeigten sich begeistert von der jungen motivierten Lehrerin, die durch ihren Einsatz in ihrem Berufswunsch bestärkt wurde und sehr viel Freude an dieser Arbeit hatte.

So war dann nicht nur Projektleiterin Ulrike Kleine-Borgmann, sondern auch Gesamtschuldirektor Tjark Ommen sichtlich beeindruckt von den engagierten ehemaligen Schülern, die über den neu gegründeten Ehemaligen-Verein jetzt verstärkt ehrenamtlich und unterstützend in der Schule tätig sein werden.

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