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Wasser-Haupttransportleitung in Grethem beschädigt: Zeitweise kein Trinkwasser in Grethem, Ahlden, Schwarmstedt

Tiefbauer legen Region trocken

Bei Tiefbauarbeiten ist am Montagvormittag die Trinkwasser-Transportleitung in Grethem beschädigt worden. Unmittelbare Folge: Es kam zu Einschränkungen und auch Unterbrechungen in der Trinkwasserversorgung im gesamten Gebiet. fotoblend - pixabay
Bei Tiefbauarbeiten ist am Montagvormittag die Trinkwasser-Transportleitung in Grethem beschädigt worden. Unmittelbare Folge: Es kam zu Einschränkungen und auch Unterbrechungen in der Trinkwasserversorgung im gesamten Gebiet. fotoblend - pixabay
GRETHEM - 15. Juli 2019 - 16:14 UHR - VON DIRK MEYLAND

Plötzlich war das Wasser weg: Nach dem Bruch einer Trinkwasser-Haupttransportleitung im Bereich Grethem kam es am Montag ab etwa 9.30 Uhr zu einer größeren Einschränkung, zum Teil sogar Unterbrechung in der Trinkwasserversorgung im südlichen Heidekreis, insbesondere im Bereich Grethem, Ahlden und Schwarmstedt. Offenbar hatten Tiefbauarbeiten in der Ortsdurchfahrt Gre-them zur folgenschweren Beschädigung geführt.

Obwohl Mitarbeiter - so die Stadtwerke Böhmetal - sehr schnell nach Bemerken des Druckabfalls im Leitungsnetz vor Ort waren, um die beschädigte Leitung abzusperren und mit den Reparaturarbeiten zu beginnen, mussten betroffene Anwohner zunächst um sparsamen Umgang mit Trinkwasser gebeten werden. Durch das sogenannte “Abschiebern” des defekten Leitungsteils vom restlichen Wassernetz hätten jedoch die Lieferbeschränkungen schon nach kurzer Zeit auf ein Minimum begrenzt werden können. Trotz des immensen Wasseraustritts von rund 700.000 Litern pro Stunde sei auch der Wasserdruck kurzfristig wieder stabilisiert worden.

Zur Schadensursache teilen die Stadtwerke mit, dass die Versorgungsleitung mit einem Durchmesser von 30 Zentimetern in einer Bodentiefe von 170 bis 200 Zentimetern in der Ortsdurchfahrt Grethem bei Straßenquerungsarbeiten von einem Erdbohrgerät für Glasfaserleitungen “zerschossen” worden sei, obwohl eine sogenannte Leitungsauskunft vorlag. Die endgültigen Instandsetzungsarbeiten würden aktuell vorbereitet, seien aber aufgrund der Verlegetiefe und der notwendigen Hygienemaßnahmen nach Abschluss der Reparatur relativ aufwendig.

Im Nachgang der Störung könne es im betroffenen Versorgungsnetz zu Eintrübungen im Trinkwasser kommen. Sie seien gesundheitlich unbedenklich.

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