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Wirtschaftsexperten der SPD-Landtagsfraktion zu Gast in Bispingen / 2,4 Millionen Übernachtungsgäste

Tourismus als Wirtschaftskraft nachhaltig entwickeln

Der Arbeitskreis Wirtschaft der SPD-Landtagsfraktion war zu Gast in Bispingen.red
Der Arbeitskreis Wirtschaft der SPD-Landtagsfraktion war zu Gast in Bispingen.red
BISPINGEN - 05. Juni 2018 - 15:06 UHR - VON REDAKTION

Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Sebastian Zinke besuchte der Arbeitskreis Wirtschaft der SPD-Landtagsfraktion die Gemeinde Bispingen, um vor Ort die besondere Stellung für den Tourismus im Heidekreis zu erörtern. Auf einer Tour durch die Region mit dem solarbetriebenen “Schnucken-Express” konnten die Besonderheiten in und um Bispingen als touristischer Anker in der Lüneburger Heide erläutert werden.

Beeindruckt zeigten sich die Abgeordneten über die Zahl von jährlich 2,4 Millionen Gästen in der Kommune, stehen dieser “lediglich” 6500 Einwohner, verteilt auf neun Ortschaften, gegenüber. “Das bringt auch die Wirtschaftsexperten der Landtagsfraktion zum Staunen und zeigt eindeutig die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus in der Region auf”, kommentiert Sebastian Zinke die vorgelegten Zahlen.

Ein weiteres Ziel war ein Besuch im Center Parcs in der Bispinger Heide. Sichtlich überrascht wirkten die Abgeordneten von der Größe der Anlage, während Philip Seimer, Geschäfsführer Center Parcs Bispingen, über das Gelände führte und berichtete: “Mit rund 900.000 Übernachtungen tragen wir einen beachtlichen Teil zur Gesamtübernachtungsdauer in der Region bei. Der Tourismusbereich ist ein starker Wirtschaftsfaktor, der sich bis in die Unternehmen vor Ort entfaltet.”

Regine Hügel-Groß (SPD) nutzte anschließend noch die Gelegenheit, um den Wirtschaftsexperten aus Hannover die Wichtigkeit von notwendigen Investitionen in die Infrastruktur ans Herz zu legen: “In Bispingen ist viel erreicht worden, das Potenzial ist aber noch nicht ausgeschöpft. Der Ausbau und die Ertüchtigung von Radwegen steigert nicht nur die touristische Attraktivität, sondern auch die Lebensqualität vor Ort. Ebenso wie die anzustrebende Reaktivierung der Bahnstrecke zwischen Soltau und Lüneburg, auch davon würde die gesamte Region nachhaltig profitieren. Die Mittelvergabe muss in den Kriterien nur bedarfsorientierter erfolgen.” Stefan Klein, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, konnte hierzu berichten: “Stimmt. Deshalb werden gerade die Kriterien zur Reaktivierung von Schienennetzen überarbeitet. Ebenfalls wurden die Mittel zum Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz kürzlich von den Regierungsfraktionen auf 150 Millionen Euro erhöht. Diese Mittel können auch für den Radwegebau eingesetzt werden.”

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