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Samtgemeinde Schwarmstedt hat zwei Tanklöschfahrzeuge aufarbeiten lassen - auf Bitte der Feuerwehr

Über 35 Jahre alt - aber noch gut in Schuss

Aufarbeitung statt Ersatzbeschaffung: Die Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren Gilten und Lindwedel bieten so viele Vorteile, dass die Aktiven nicht auf sie verzichten wollen.red
Aufarbeitung statt Ersatzbeschaffung: Die Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren Gilten und Lindwedel bieten so viele Vorteile, dass die Aktiven nicht auf sie verzichten wollen.red
GILTEN - 04. Juli 2018 - 04:00 UHR - VON REDAKTION

Eine Lehre aus der Waldbrandkatastrophe 1975 in der Lüneburger Heide war, dass die Feuerwehren in Niedersachsen mit besserer Technik ausgestattet wurden. Für viele Ortsfeuerwehren wurden Tanklöschfahrzeuge mit Allradantrieb angeschafft, die speziell für Vegetationsbrände ausgelegt waren. Auch in der Samtgemeinde Schwarmstedt wurden Anfang der 1980er Jahre zwei solcher Fahrzeuge, aufgebaut auf einem Mercedes Unimog, bei den Feuerwehren Gilten und Lindwedel stationiert.

Neben einem Wassertank mit 1800 Litern Inhalt und dem Allradantrieb, der es ermöglicht, auch in schwierigstem Gelände zu fahren, haben die Fahrzeuge noch einen weiteren Vorteil. Mit einem zulässigen Gesamtgewicht unter 7,5 Tonnen können die Fahrzeuge auch ohne Lkw-Führerschein gefahren werden.

Mit über 35 Jahren sind die Fahrzeuge mittlerweile aber in ein sehr hohes Alter gekommen. Trotzdem hatten beide Gefährte noch einen relativ guten Grundzustand. Daher wurde beschlossen, beide Fahrzeuge aufarbeiten zu lassen, damit diese weiterhin zuverlässig ihren Dienst verrichten können. Gemeindebrandmeister Detlef Röhm führte dazu aus: “Aufgrund des hohen einsatztaktischen Wertes beider Fahrzeuge haben wir uns entschlossen diese aufzuarbeiten. Es freut mich, dass wir mit ihnen an strategisch wichtigen Punkten in der Samtgemeinde weiterhin gut aufgestellt sind.” Samtgemeindebürgermeister Björn Gehrs ergänzte: “Das Thema Waldbrände ist aktueller denn je. Auch bei anderen Einsatzlagen, wie Hochwasser, hat sich gezeigt, wie wichtig geländegängige Fahrzeuge sind.” Rund 55.000 Euro hat die Samtgemeinde für die Aufarbeitung beider Fahrzeuge in die Hand genommen.

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