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Ab Montag wird die Fachabteilung wieder in der Böhmestadt zu finden sein - Notfälle auch in Walsrode versorgt

Unfallchirurgie wieder in Soltau

Notfallmedizin gibt es noch an beiden Standorten, Unfallchirurgie und Orthopädie wird nun in Soltau betrieben. Foto: Dirk Meyland
Notfallmedizin gibt es noch an beiden Standorten, Unfallchirurgie und Orthopädie wird nun in Soltau betrieben. Foto: Dirk Meyland
SOLTAU - 15. Dezember 2019 - 08:00 UHR - VON REDAKTION

Über mehrere Monate hat ein großes Projektteam um Dr. med. Halil Yasar (Chefarzt der Unfallchirurgie), Dusan Trifunovic (Oberarzt der Unfallchirurgie), Stephanie Mohr (Projektassistentin), Olaf Hax (Leitung OP) und Dr. Martina Oldhafer (Leitung Qualitäts- und Changemanagement) den Umzug der Unfallchirurgie und Orthopädie von Walsrode nach Soltau vorbereitet. Ab kommenden Montag, 16. Dezember, wird die Fachabteilung wieder in der Böhmestadt zu finden sein. “Das Heidekreis-Klinikum am Standort Soltau stellt die Not- und Unfallversorgung unter Einhaltung aller neuen Gesetzesvorgaben sicher”, erklärt Geschäftsführer Dr. med. Achim Rogge.

Für den Umzug wurde in Soltau eine stillgelegte Station wieder eröffnet, dazu die Bettenanzahl auf der Intensivstation erhöht. Außerdem habe zu dem Projekt auch eine Modernisierung der chirurgischen Notaufnahme mit einem Schockraum gehört. Auch stillgelegte Operationssäle seien modernisiert worden, so Oberarzt Dusan Trifunovic.

“Die Fachabteilung deckt das gesamte Spektrum operativer und konservativer Behandlungsmöglichkeiten aller unfallbedingter Verletzungen, aber auch den Folgen von Sport- oder altersbedingter Verschleißerscheinungen ab”, erklärt Chefarzt Dr. Halil Yasar. Die unfallchirurgische Notaufnahme ist die zentrale Anlaufstelle für Patienten mit Verletzungen aller Schweregrade sowie akuten orthopädischen Erkrankungen. In der Notaufnahme werden Patienten mit unterschiedlichen Verletzungsarten betreut, zum Beispiel: traumatologische, unfallbedingte Erkrankungen, Verstauchungen, Verrenkungen, frische Wunden, Muskelrisse, Sehnenverletzungen, akute Rücken- und Gelenkschmerzen und vieles mehr.

Notfallmedizin gibt es noch an beiden Standorten. So seien Bürger laut Klinikum “jederzeit optimal versorgt, wenn sie so schwer verletzt sind, dass ihnen in einer Haus- oder Facharztpraxis oder die Haus- und Fachärzte im ärztlichen Bereitschaftsdienst nicht helfen können”.

Es gilt allgemein der Hinweis, dass Notaufnahmen in Krankenhäusern vor allem für lebensbedrohliche Notfälle vorgesehen sind - zum Beispiel bei Verdacht auf Herzinfarkt, Schlaganfall, aber auch bei schweren Verletzungen, Knochenbrüchen, Gelenkverrenkungen und akuten Bandscheibenvorfällen mit Lähmungserscheinungen.

Mit Erkrankungen und Beschwerden, wie zum Beispiel Erkältung, auch mit hohem Fieber (höher als 39 Grad), aber auch anhaltender Brechdurchfall, starke Hals- oder Ohrenschmerzen, akute Harnwegsinfekte, Rücken- oder Bauchschmerzen sollte ein Haus- oder Facharzt aufgesucht werden. “Sonst werden die Notaufnahmen überlastet”, so die Experten des Klinikums.

Die ärztlichen Bereitschaftsdienste ( 116117) sind: Walsrode - Montag, Dienstag, Donnerstag 19 bis 21 Uhr; Mittwoch, Freitag, 17 bis 20 Uhr; Sonnabend, Sonntag und feiertags: bis 12 und 14 bis 18 Uhr.

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