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Gesprächsrunde nach Saisonabschluss / Kritik an Schwimmbadpersonal ist ein Thema

Verein will Waldbad weiter unterstützen

Engagieren sich für das Waldbad (von links): Schatzmeister Thomas Leijendekker, Schwimmmeister Uwe Mayburg, Waldbadleiter Arnold Mayer, stellvertretender Waldbadleiter Christian Kohlmaier und Vereinsvorsitzender Thorsten Neubert-Preine. Foto: red
Engagieren sich für das Waldbad (von links): Schatzmeister Thomas Leijendekker, Schwimmmeister Uwe Mayburg, Waldbadleiter Arnold Mayer, stellvertretender Waldbadleiter Christian Kohlmaier und Vereinsvorsitzender Thorsten Neubert-Preine. Foto: red
BOMLITZ - 15. Oktober 2019 - 22:00 UHR - VON REDAKTION

Die Saison im Waldbad Bomlitz ist offiziell beendet. Deshalb haben sich die Schwimmmeister und Vertreter des Fördervereins Pro Waldbad Bomlitz zusammengesetzt, um auf die Saison zurückzublicken und über das weitere Engagement des Vereins zu sprechen. Dabei war allen Beteiligten wichtig, zu betonen, dass es zwischen dem Waldbadpersonal und dem Verein keinerlei Zerwürfnis gebe und dass sie weiterhin gut für die Einrichtung in Bomlitz zusammenarbeiten wollen.

Nach wie vor betroffen zeigten sich die Mitarbeiter des Waldbads allerdings von der öffentlichen Kritik, die in der Mitte der Saison an ihrer Arbeit geäußert worden sei. Der pauschale Vorwurf, dass sich das Personal nicht um die vom Verein angeschafften Spielgeräte, Strandkörbe und Sonnenschirme kümmern würde, sei so nicht zutreffend. Viele Badegäste hätten diesen Eindruck ebenfalls nicht teilen können und seien über die Berichterstattung irritiert gewesen. Der Vereinsvorsitzende Thorsten Neubert-Preine stellte klar, dass er mit der aufgekommenen Kritik nicht ohne Rücksprache mit dem Personal von sich aus an die Öffentlichkeit gegangen wäre. Er musste dann in der Gesprächsrunde aber auf Nachfrage Rede und Antwort stehen. Dass es in einigen Bereichen besser hätte laufen können, war hingegen unstrittig. Neubert-Preine versprach, zukünftig früher das Gespräch zu suchen, bevor Unstimmigkeiten zum Problem würden. Personal und Vereinsvertreter tauschten sich anschließend über Ideen und mögliche Projekte aus, die das Waldbad effizienter und attraktiver machen könnten und für die eine Unterstützung durch den Verein denkbar wäre.

Da aber ab dem kommenden Jahr die Bädergesellschaft für das Waldbad zuständig sein werde, müsse erst einmal geklärt werden, wie sich die neuen Verantwortlichen zu dem Engagement des Vereins stellen. Zudem hätten vor weiteren Entscheidungen über mögliche Projekte wie immer die Vereinsmitglieder das letzte Wort. Der Verein wolle die Einrichtung im Heidekreis auch weiterhin nach Kräften unterstützen, damit das Waldbad auch zukünftig für die größer werdende Stadt Walsrode erhalten werden kann, bekräftigte der Vereinsvorsitzende zum Schluss.

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