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Feuerwehrübung der Technischen Einsatzleitungen im Heidekreis

Verschiedene Lagen abgearbeitet

“Leben in der Lage”: Die Einsatzkräfte meisterten auch veränderte Bedingungen im Team. Feuerwehr
“Leben in der Lage”: Die Einsatzkräfte meisterten auch veränderte Bedingungen im Team. Feuerwehr
SOLTAU - 26. März 2019 - 09:00 UHR - VON REDAKTION

Am vergangenen Sonnabend fand ab 9 Uhr in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Soltau eine umfangreiche Ausbildungsveranstaltung der Technischen Einsatzleitungen der Kreisfeuerwehr Heidekreis statt. Neben den Mitgliedern waren auch Fachberater von beispielsweise DLRG, Forst, Rettungsdienst, THW sowie vom Kreisverbindungskommando der Bundeswehr unter Leitung von Oberstleutnant Bernhard Wein vor Ort.

Nach der Begrüßung durch den Leiter der TEL Süd, Wilfried von Bostel, stellte der Sprengmeister des THW, Norbert Schuppe, die durch das Militär im Heidekreis vorkommende Pyrotechnik und damit einhergehende Gefahren vor. Danach informierte Kim-Marek Albrecht vom DRK über das Thema Massenanfall von Verletzten und zu betreuenden Personen. Im Anschluss hielt Thomas Olrogge als stellvertretender Leiter der TEL Süd einen Vortrag über Waldbrandbekämpfung, bevor Bezirksförster Kai Hildebrandt und Oberstleutnant Wein wichtige Infos aus Sicht der Forst beziehungsweise Bundeswehr gaben.

Nach dem theoretischen Teil kam die Praxis. Dazu gab Wilfried von Bostel die angenommene Einsatzlage “Verkehrsunfall mit brennendem Gefahrgut-Lkw (Sprengstoffe) bei extremer Trockenheit mit starkem Wind am Wochenende und zahlreichen Paralleleinsätzen” vor, die von den Mitgliedern der TEL Nord koordiniert und abgearbeitet werden musste. Wie bei der Feuerwehr üblich, war es ein “Leben in der Lage”, was bedeutet, dass die sich regelmäßig verändernden Lagen und Anforderungen durch die TEL Süd eingespielt und von der TEL Nord umgesetzt werden mussten. Daraus resultierte, dass etwa weitere Feuerwehren, die Bundeswehr oder Löschhubschrauber sowie spezielle Löschmittel nachgefordert und eingesetzt werden mussten. Die Ehrenamtlichen mussten aber auch an Ablösungen der Helfer, Evakuierungen von Bewohnern, Kraftstoff-Nachschub, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit denken.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurde die Übung gegen 15 Uhr beendet. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass es eine gelungene Ausbildung war, die die Zusammenarbeit aller Einheiten im Ernstfall optimieren wird. Auch Kreisbrandmeister Thomas Ruß sowie der stellvertretende Brandschutzabschnittsleiter Süd, Gerold Bergmann, zeigten sich zufrieden. Sie dankten den mehr als 30 Ehrenamtlichen für die Bereitschaft, wieder einen ganzen Sonnabend für Aus- und Fortbildung einzusetzen, um der Bevölkerung im Heidekreis im Ernstfall optimal Hilfe leisten zu können.

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