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Heidekreis-Klinikum: Tipps für heiße Tage vom Experten / Auch Eincremen nicht vergessen

Viel trinken und Mittagssonne meiden

Die Flüssigkeitszufuhr ist wesentlich: Darauf weist auch Professor Dr. Frank Schmitz hin.red
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Die Flüssigkeitszufuhr ist wesentlich: Darauf weist auch Professor Dr. Frank Schmitz hin.red
WALSRODE - 28. Juni 2019 - 13:00 UHR - VON REDAKTION

Nach der kurzen Abkühlung am gestrigen Donnerstag sollen die Temperaturen an diesem Wochenende wieder in die Höhe steigen, deutlich über 30 Grad werden erwartet. Professor Dr. Frank Schmitz, Chefarzt der Gastroenterologie und Inneren Medizin und Ärztlicher Direktor des Heidekreis-Klinikums, gibt Tipps, um gut durch die heißen tage zu kommen: “Altbewährt, leicht umzusetzen und die beiden wichtigsten Tipps: Ausreichend trinken und die Sonne in der heißen Mittagszeit möglichst komplett meiden.”

Etwa zwei bis drei Liter sollten an solchen Hitze-Tagen zusätzlich zu sich genommen werden, denn die Wärme fordert Höchstleistungen vom Körper. Professor Schmitz: “Wird zu wenig Flüssigkeit aufgenommen, verdickt sich das Blut und die Blutzufuhr des Gehirns wird dadurch vermindert, ein Kreislaufkollaps, Bewusstlosigkeit können folgen.” Patienten, die wassertreibende Medikamente einnehmen, sollten - wenn diese Hitzeperiode länger andauert - mit ihrem behandelnden Arzt sprechen, ob die Dosierung angepasst werden muss, um ein Flüssigkeitsdefizit zu vermeiden. Statt zu süßen Getränken wie Limo und Co zu greifen, sind lauwarme Früchtetees oder auch Leitungswasser viel gesünder. “Wer stark schwitzt, sollte statt zu Leitungswasser zu Mineralwasser oder isotonischen Getränken greifen, sodass fehlende Elektrolyte ersetzt werden und es somit nicht zu Muskelkrämpfen kommen kann.”

Apropos Schwitzen: Grundsätzlich sollte Sport nur in den kühleren, frühen Morgenstunden oder in den späten Abendstunden stattfinden. “Wer sich der Sonne aussetzt, sollte immer Sonnenschutz verwenden, gern mit Lichtschutzfaktor 50 bei heller Haut - und darf nicht vergessen, regelmäßig zu cremen. Einmal am Tag reicht nicht aus”, warnt Professor Schmitz.

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