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Humorvolle Feierstunde zum Diakonie-Jubiläum: Schwarmstedter feiern in der Kirche

Von Bademode bis Patchwork

Patchworkdecke: Gisela Seidel (Mitte) erhielt als Anerkennung für ihren unermüdlichen Einsatz in der Diakonierarbeit von den Mitarbeiterinnen ein besonderes Geschenk.
Patchworkdecke: Gisela Seidel (Mitte) erhielt als Anerkennung für ihren unermüdlichen Einsatz in der Diakonierarbeit von den Mitarbeiterinnen ein besonderes Geschenk.
SCHWARMSTEDT - 28. Juni 2019 - 08:00 UHR - VON REDAKTION

Da staunten die Besucher der St.- Laurentius-Kirche nicht schlecht, als am vergangenen Sonntag plötzlich diverse Kleidungsstücke über die voll besetzten Bänke von hinten nach vorne gereicht wurden. Unter anderem fand ein pinkfarbener Bikini den Weg auf den Kleiderständer im Altarbereich. Dieser sorgte für viele Lacher - und hatte doch Symbolcharakter: “Er steht für Mut, einerseits Mut von der Trägerin, im Diakoniesinn jedoch für Mut, aufeinander zuzugehen, Hilfe anzubieten und anzunehmen”, erläuterten Martina Hornbostel und Frauke Raffelsbauer, 1. und 2. Vorsitzende im Diakonieausschuss.

Teile aus der Kleiderstube im Küsterhaus standen für Eigenschaften, die in der diakonischen Arbeit zentrale Rollen spielen. Gleich drei Arbeitskreise unter dem Dach der Schwarmstedter Diakonie feierten mit diesem Festgottesdienst ihre Jubiläen: 15 Jahre Kleiderstube, 30 Jahre Secondhand-Markt und 30 Jahre Diakonieausschuss wurden begangen und zeugen von konstantem ehrenamtlichem Engagement in der Gemeinde.

War es vor 30 Jahren gut eine Handvoll Freiwilliger, die einfach anfingen und anpackten, wo Hilfe nötig war, so hat sich der Kreis von Helfer und Helferinnen bis heute auf rund 120 Personen ausgeweitet. Großen Anteil an dieser Entwicklung hat Gisela Seidel, die von Anfang an dabei war, Projekte anschob und andere zur Mithilfe motivierte.

Das Motto “Diakonie braucht viele Hände” zog sich auch durch den Festgottesdienst - und mündete in eine besondere Überraschung für Gisela Seidel: Mitarbeiterinnen hatten sich per Handabdruck auf einem Tuch verewigt, und dieses wurde von Martina Hornbostel liebevoll zu einer Patchworkdecke verarbeitet. “Symbolträchtig eingehüllt” will sich die frühere Vorsitzende nun wohlverdiente Sofapausen gönnen.

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