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Bilanz im Rahmen der Hauptversammlung: An allen vier Ausgabestellen zusammen finden sich pro Abholtag im Durchschnitt 211 Menschen ein

Walsroder Tafel: Aktiv mehr Mitglieder werben

Der Vorstand der Walsroder Tafel: Ursula Büch, Gisela Kastenschmidt, Britta Lüders (neu gewählte Schriftführerin), Roswitha Tober und Hildegard Jander (von links).red
Der Vorstand der Walsroder Tafel: Ursula Büch, Gisela Kastenschmidt, Britta Lüders (neu gewählte Schriftführerin), Roswitha Tober und Hildegard Jander (von links).red
WALSRODE - 18. März 2019 - 13:00 UHR - VON REDAKTION

Hinter den meist nüchtern anmutenden Zahlen in Rechenschafts- oder Kassenberichten bei Jahreshauptversammlungen steckt eine Menge Arbeit und ebenso viel Einsatz von ehrenamtlich Tätigen. Das wurde auch bei der Zusammenkunft der Walsroder Tafel e.V. deutlich. Die erste Vorsitzende Ursula Büch blickte auf ein arbeitsreiches Jahr 2018 zurück, in dem die Feierlichkeit zum 20-jährigen Bestehen nur einer der Höhepunkte im Vereinsleben war.

Die Teilnahme an den jährlich vom Bundesverband Deutsche Tafeln e.V. organisierten Aktionswochen gehörten ebenso dazu, wie der wöchentliche Einsatz an den Ausgabestellen in Walsrode, Bomlitz, Bad Fallingbostel oder Schwarmstedt, denn der bedeutet den Hauptteil der Arbeit. Vor diesem Hintergrund verwies Büch darauf, dass man bislang sehr froh darüber sei, immer wieder auf Landes- oder Bundesmittel aus entsprechenden Fördertöpfen für die wenigen hauptamtlichen Mitarbeiter zurückgreifen zu können. Nicht nur, dass die betreffende Person dadurch selbst eine Beschäftigungsperspektive erhalte. Sie sei im logistischen System der vielfältigen Transport- und Vorbereitungsaufgaben für die Ausgabestellen auch nahezu unersetzlich. “Deshalb hoffen wir, dass wir gerade dafür auch künftig weiterhin neue Fördermöglichkeiten finden und für uns nutzen können”, so die erste Vorsitzende, die sich gleichzeitig bei allen ehrenamtlich Mitarbeitenden und ihren Vorstandsmitstreitern bedankte.

Ursula Büch und Kassenwartin Gisela Kastenschmidt machten deutlich, dass die Mitgliedsbeiträge nur eine Quelle für die finanzielle Sicherstellung des Hauptzieles der Vereinsarbeit seien. Ohne die zuliefernden regionalen Betriebe, Super- und Wochenmärkte, Bäckereien, Fleischer und Hofmärkte sei die Versorgung der Bedürftigen nicht möglich.

Ein nicht unerheblicher Teil der benötigten Finanzmittel werde darüber hinaus alljährlich durch Spenden sichergestellt, über die man sehr dankbar sei, “die sich aber eben nicht planen lassen und deshalb jedes Jahr aufs Neue aktiv eingeworben werden müssen”, führte Kastenschmidt aus.

Die Zahl der Personen, die sich an allen vier Ausgabestellen zusammen pro Abholtag im Durchschnitt einfinden, spricht eine deutliche Sprache: Es sind 211, die wiederum insgesamt 496 Personen versorgen. Dabei schlägt Walsrode mit durchschnittlich 100 Abholern und 217 versorgten Personen federführend zu Buche. Mitgenommen werden aber nicht nur Lebensmittel sowie Obst und Gemüse. Auch “Das Lädchen” und die “Kleiderkammer” mit ihren Angeboten wurden von den Kunden der Tafel 2018 wieder gern frequentiert.

So lauteten Fazit und Ausblick des Vorstandes der Walsroder Tafel für 2019: “Wir sind alle aufgerufen, neue Mitglieder für unseren Verein zu werben und aktive Unterstützer für unsere vier Ausgabestellen zu gewinnen.”

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