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Die öffentlichen Schwimmbäder bleiben vorerst aufgrund der Corona-Maßnahmen geschlossen

“Wasserratten” müssen sich gedulden

Gerade erst hatte das Fitnessbad nach siebenmonatiger Sanierungsphase wiedereröffnet - nun steht der Betrieb wieder still. Foto: Archiv
Gerade erst hatte das Fitnessbad nach siebenmonatiger Sanierungsphase wiedereröffnet - nun steht der Betrieb wieder still. Foto: Archiv
WALSRODE - 24. April 2020 - 12:22 UHR - VON REDAKTION

Die öffentlichen Bäder bleiben gemäß der öffentlichen Auflagen noch bis mindestens 3. Mai geschlossen. Das teilt die Bädergesellschaft Böhmetal mit. “Aufgrund der vorgegebenen Distanzregeln und auch den Vorgaben zum Tragen von Schutzmasken im öffentlichen Raum sehen wir die danach anstehende Nutzung von Frei- und auch Hallenbädern aktuell kritisch”, sagt Geschäftsführer Martin Hack.

Herausforderungen gebe es dabei einige: In den Umkleide- und Duschbereichen müsse die erforderliche Distanz sichergestellt und außerdem kontrolliert werden, ob Badegäste die vorgegebenen Einschränkungen akzeptieren und einhalten. Außerdem müsse geprüft werden, wie die Abstandsregeln im Wasser sicherzustellen seien beziehungsweise wie Badegäste eine Stoffmaske tragend das Bad nutzen wollen.

Im Ergebnis hat die Bädergesellschaft Böhmetal in Abstimmung mit ihren Gesellschaftern Stadt Walsrode und Bad Fallingbostel angesichts der anstehenden Herausforderungen und noch möglichen weiteren Anpassungen der Einschränkungen festgelegt, dass die beiden Hallenbäder frühestens nach den Sommerferien (Fitnessbad Walsrode) beziehungsweise nach der Freibadsaison (Hallenbad Bad Fallingbostel) wieder geöffnet werden. Das Waldbad in Bomlitz wie auch das Lieth-Freibad sind vorbereitet und könnten mit einem Vorlauf von etwa 14 Tagen (Aufheizung und Rasen mähen) den Betrieb aufnehmen.

“Wir warten aktuell weitere Festlegungen des Gesetzgebers ab, gehen jedoch derzeit nicht von einer Öffnung der Freibäder vor Ende Juni/Anfang Juli aus”, so Martin Hack weiter. “Hier orientieren wir uns wie andere Badbetreiber in Norddeutschland an den Hinweisen des Innenministeriums, das für Badegewässer die Empfehlung ‚nicht vor Mitte Juli‘ herausgegeben hat.”

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