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Leitende Geistliche aus dem Sprengel Lüneburg besuchen das evangelische Hilfswerk in Berlin

Weit mehr als “Brot für die Welt”

Neue Einsichten: Auch Walsrodes Superintendent Ottomar Fricke (5. von links) hatte die Gelegenheit, sich über die Einzelprojekte hinaus zu informieren.red
Neue Einsichten: Auch Walsrodes Superintendent Ottomar Fricke (5. von links) hatte die Gelegenheit, sich über die Einzelprojekte hinaus zu informieren.red
WALSRODE - 21. Juni 2019 - 09:00 UHR - VON REDAKTION

Leitende Geistliche aus dem Sprengel Lüneburg mit seinen zehn Kirchenkreisen haben kürzlich die Zentrale von “Brot für die Welt” in Berlin besucht. Landessuperintendent Dieter Rathing zeigte sich danach “überrascht, wie breit Brot für die Welt auch politisch aufgestellt ist und sich beispielsweise für Menschenrechte engagiert”. Er habe das Entwicklungswerk bislang vor allem über seine Einzelprojekte wahrgenommen, mit denen Brot für die Welt beispielsweise in der Weihnachtszeit um Spenden wirbt, sagte der Regionalbischof für die Gemeinden im nordöstlichen Niedersachsen.

Der Walsroder Superintendent Ottomar Fricke war beeindruckt von den Möglichkeiten, die Brot für die Welt und der Diakonie-Katastrophenschutz durch die enge Zusammenarbeit mit anderen Hilfswerken und der staatlichen Entwicklungshilfe hat. “Da ist es oft so, dass andere Einrichtungen zu jedem Euro, der bei uns für Brot für die Welt gespendet wird, noch einmal einen dazu legt”, stellte er fest.

Regina Seitz (Berlin) und Uwe Becker vom Diakonischen Werk Niedersachsen hatten für die Gäste ein zweitägiges Studienprogramm zusammengestellt. Dabei ging es unter anderem um Projektarbeit, die beispielsweise Menschen in Kenia dabei hilft, Regenwasser zu speichern. Im Einsatz für die Einhaltung der Menschenrechte unterstützt das Werk Initiativen vor Ort - ein Beispiel für die politische Arbeit von Brot für die Welt.

Dass die Entwicklungszusammenarbeit erfolgreich ist, belegt die Tatsache, dass die Zahl der Menschen, die in absoluter Armut leben, tendenziell abnimmt. Grenzen der Hilfsmöglichkeiten zeigten sich indes in Diktaturen, erfuhren die Besucher. Auch Korruption stelle in vielen Ländern der Erde ein Problem dar.

Anlass für die Einladung nach Berlin war das 60-jährige Bestehen des Entwicklungswerks der evangelischen Kirche in Deutschland. Um auf seine Arbeit aufmerksam zu machen, tourt Brot für die Welt ab Ende Juni mit einem Kleinlastwagen durch die hannoversche Landeskirche, das Motto: “60 Jahre - 60 Tage - 60 Orte”. Dabei will das evangelische Hilfswerk auch auf seine Bildungsarbeit verweisen, etwa Materialien für die Konfirmandenarbeit oder die Gestaltung des Erntedankfestes vorstellen.

Hinweis für Interessierte: Im Kirchenkreis Walsrode ist das Info-Mobil von “Brot für die Welt” am 11. August zunächst ab 10 Uhr beim Gottesdienst an der Alten Leine in Ahlden und ab 17 Uhr bei der Sommerandacht an der Alten Kirche in Eickeloh zu besichtigen.

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