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Kreisfeuerwehrbereitschaft Heidekreis-Süd übt auf Firmengelände

Wenn das Lager brennt

Der Fachzug Personal betrieb eine Riegelstellung mit handgeführten Strahlrohren auf dem Dach der Lagerhalle. Foto: Kreisfeuerwehr Heidekreis
Der Fachzug Personal betrieb eine Riegelstellung mit handgeführten Strahlrohren auf dem Dach der Lagerhalle. Foto: Kreisfeuerwehr Heidekreis
WALSRODE - 01. Oktober 2019 - 22:00 UHR - VON REDAKTION

Rund 170 Einsatzkräfte kamen an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Schneeheide zusammen, um gemeinsam nach Hoya zur jährlichen Übung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Heidekreis-Süd auf einem Firmengelände zu fahren. In Anlehnung an ein knapp sieben Jahre zurückliegendes Brandereignis, sah das Szenario vor, dass es in einem Lagerbereich zu einem Feuer gekommen war, das drohte auf eine weitere Halle überzugreifen. Ein Regal war eingestürzt und hatte einen Mitarbeiter unter sich begraben.

Nach der Lageeinweisung setzte der stellvertretende Bereitschaftsführer Jörg Oelfke seine Einsatzzüge ein. Der Fachzug Wassertransport musste eine Riegelstellung mit mehreren Wasserwerfern betreiben und das Wasser dafür im Pendelverkehr von der Weser heranschaffen. Parallel dazu baute der Fachzug Wasserförderung auch eine Wasserförderstrecke von der Weser aus zum Einsatzobjekt auf.

Der Fachzug Personal betrieb eine Riegelstellung mit handgeführten Strahlrohren auf dem Dach der Lagerhalle. Dafür war der umfangreiche Einsatz von Atemschutzgeräteträgern notwendig. Der Fachzug Technische Hilfeleistung bekam den Auftrag zur Rettung der Person unter dem eingestürzten Hochregallager. Dabei war der Einsatz von Atemschutzgeräten nötig. Nachdem diese Aufgabe zügig erledigt war, ereignete sich im rückwärtigen Bereich des Betriebsgeländes noch ein Unfall mit einem Gabelstapler, wobei eine Person unter einem Betonklotz eingeklemmt wurde.

Nachdem alle Einsatzziele abgearbeitet wurden, erfolgte das Übungsende. Landrat Manfred Ostermann machte sich zuvor noch persönlich ein Bild über die Leistungsfähigkeit der Feuerwehren. In seinem Grußwort, im Anschluss an die Übung, betonte er, wie wichtig solche Übungen seien, um auch für große Szenarien ausreichend gerüstet zu sein. Auch der Brandschutzabschnittsleiter Richard Meyer dankte den Ehrenamtlichen.

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