Lokales

WZ-Serie “Schicksale”: Ein einziger unbedachter Satz änderte das Leben von Else Hunt schlagartig

“Wenn Hitler tot ist, können wir tanzen”

Else Hunt bei einem Vortrag in Bomlitz, 2016. Erst spät fand sie die Kraft, öffentlich von ihrem Schicksal zu erzählen. Ein Buch des Journalisten Heinrich Thies von 2004 erinnert an sie. Foto: WZ-Archiv/Märit Heuer
Else Hunt bei einem Vortrag in Bomlitz, 2016. Erst spät fand sie die Kraft, öffentlich von ihrem Schicksal zu erzählen. Ein Buch des Journalisten Heinrich Thies von 2004 erinnert an sie. Foto: WZ-Archiv/Märit Heuer
JARLINGEN - 08. Juni 2020 - 18:00 UHR - VON DIRK MEYLAND

Else Hunt, geborene Meyerhoff, wurde eine lapidare Bemerkung zum Verhängnis: “Wenn Hitler tot ist, können wir tanzen.” Sie wurde dafür ins KZ geschickt, später von früheren Weggefährten verachtet und war gesellschaftlich isoliert.Anfang 1945 befand sich Else Hunt im Konzentrationslager (KZ) Ravensbrück. Als Dora Anna Else Meyerhoff war sie

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