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Besucher der Rethemer Londy-Schule stellen derzeit Bilder aus

Werke von Schülern im Burghof

Kreativ: Kunstlehrerin Jella Jüttner mit einigen Werken ihrer Schüler, die momentan im Burghof ausgestellt sind.red
Kreativ: Kunstlehrerin Jella Jüttner mit einigen Werken ihrer Schüler, die momentan im Burghof ausgestellt sind.red
RETHEM - 08. Oktober 2018 - 11:17 UHR - VON REDAKTION

Seit einigen Tagen hängen die Werke von Schülern der dritten, vierten und fünften Klassen im Re-themer Burghof. Den Kontakt zwischen Burghof-Verein und Londy-Schule stellte die pensionierte Grundschullehrerin Marika Iversen-Daube her, die im Burghof-Verein für Ausstellungen zuständig ist.

Ausgewählt hat die Ausstellungsstücke Kunstlehrerin Jella Jüttner, die in den vergangenen Monaten intensiv mit den Schülern daran gearbeitet hat. In ihren Kunststunden lernen die Schüler ganz unterschiedliche Künstler und Techniken kennen, sodass sie bei jedem Thema neue Lernerfahrungen machen. “Zu den jeweiligen Themen stellen sie ganz individuelle Produkte her, auf die sie am Ende stolz sind”, erzählt Jella Jüttner, die Kunst studiert hat und wertvolle Tipps im Unterricht geben kann.

Unter anderem Paul Klee oder Hundertwasser, aber auch Graffiti gehörten bereits zu den Unterrichtsinhalten. Gearbeitet wird mit Acryl- und Ölfarben, mit Öl-Pastell-Kreiden und Deckfarben. Es sei faszinierend, welche Sachkenntnis die Schüler mittlerweile über Techniken und Künstler hätten. Kunstunterricht in der Schule hat in den Augen der Kunstlehrerin eine große Bedeutung: Besonders in der heutigen Zeit, in der die Feinmotorik der Kinder immer schlechter werde, übe man diese Fertigkeiten über das künstlerische Tun. Das Vorstellungsvermögen und eine gewisse Planung seien weitere Fähigkeiten, die trainiert würden.

“Die Schüler müssen eigene Ideen entwickeln und sich lange auf etwas einlassen. Viele von ihnen blühen richtig auf im Kunstunterricht”, betont Jella Jüttner. Außerdem gehöre auch dazu, sparsam mit den Materialien umzugehen, sie sich zu teilen und hinterher auch aufzuräumen. Soziale Kompetenzen würden gestärkt durch die Reflektion, die die Kunstlehrerin an die Fertigstellung der Werke anschließt. “In unseren ‚Tip-Top-Gesprächen‘ geben sich die Kinder gegenseitig wertschätzende Rückmeldungen”, verrät sie und freut sich über die Möglichkeit, die Bilder im Burghof auszustellen und so einem breiteren Publikum vorzustellen.

Um mehr Einblick in die Arbeit in der Schule zu geben, hat die Lehrerin jeweils Texte zu den Künstlern und den Unterrichtsinhalten angefertigt und ausgehängt. Schulleiterin Sandra Steinhoff-Schäfer ist angetan von Jella Jüttners Kunstunterricht und ihrem Engagement: “Die Kinder sind mit Begeisterung dabei, und es macht ganz viel Freude, ihnen dabei zuzugucken.”

Die Ausstellung ist bis Ende Oktober zu den Öffnungszeiten des Burghof-Cafés (sonntags von 14 bis 17 Uhr) zu sehen. Im November und Dezember können die Bilder außerdem während der Veranstaltungen betrachtet werden. Nähere Informationen zu jenen Veranstaltungen gibt es unter www.burghof-rethem.de im Internet.

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